Des Bischofs Kapital
Von Handalf • 6. November 2008 • Kategorie: GastbeitragIn koketter Anlehnung an seinen Namensvetter Karl hat der Münchner Erzbischof Reinhard Marx ein Buch mit dem Titel „Das Kapital“ den kapitalistischen Medien vorgestellt. Der Tenor des Buches: Der Kapitalismus müsse gezähmt werden, „ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit“ habe er keine Zukunft.
Ungeachtet des unauflösbaren Widerspruchs, der einem „menschlichen und solidarischen Kapitalismus“ innewohnt, sollte der Blick auf die geistigen Wurzeln des Christentums gerichtet werden. Dort finden sich jene Gedanken, die später zu den ideologischen Brüdern Kommunismus und Kapitalismus formen.
Auch sei daran erinnert, daß sich die Macht des Papsttums auf die sog. Konstantinische Schenkung, einer gefälschte Urkunde, begründet. Die Schenkungsurkunde, die angeblich vom römischen Kaiser Konstantin I. ausgestellt worden sein soll, hatte dem damaligen Papst Silvester I. und seinen sämtlichen Nachfolgern eine auch politisch wirksame Oberherrschaft über Rom, Italien und die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs „geschenkt“. Die Priesterkirche nutzt diesen Trick bis zum heutigen Tage um die „irdische Gestalt der Kirche“, seine Vormacht und territoriale Ansprüche zu begründen.
Somit wird klar, warum sich der Papst (Ratzinger) und der größte kapitalistische Kriegstreiber (Bush) recht gut verstehen. George W. Bush hat seine Taten stets mit einem „göttlichen Auftrag“ begründet. Dies ist die gängige Praxis einer Rechtfertigungsideologie, die es den Fürsten und Bischöfen erlaubte, mit Mord und Raub ihre Macht und ihren Reichtum zu vergrößern. Im Christentum sind idealistische und materialistische Wertvorstellungen so ineinander verschränkt, daß der gute Christenmensch kaum zu unterscheiden vermag. Materialistisches und egoistisches Denken war bei jenen Wüstenvölkern stark ausgeprägt, aus denen sich das Christentum entwickelt hat. Zwei Gleichnisse aus des Matthäus-Evangelium zeigen dies.
Das Prinzip der Zinswirtschaft kommt bei dem „Gleichnis vom anvertrauten Geld“ zum Ausdruck: „Weil Jesus schon nahe bei Jerusalem war, meinten die Menschen, die von all dem hörten, das Reich Gottes werde sofort erscheinen. Daher erzählte er ihnen ein weiteres Gleichnis.
Er sagte: Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die Königswürde zu erlangen und dann zurückzukehren.
Er rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie Geld im Wert von zehn Minen und sagte: Macht Geschäfte damit, bis ich wiederkomme.
Da ihn aber die Einwohner seines Landes hassten, schickten sie eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser Mann unser König wird. Dennoch wurde er als König eingesetzt.
Nach seiner Rückkehr ließ er die Diener, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte sehen, welchen Gewinn jeder bei seinen Geschäften erzielt hatte.
Der erste kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine zehn Minen erwirtschaftet.
Da sagte der König zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger Diener. Weil du im Kleinsten zuverlässig warst, sollst du Herr über zehn Städte werden.
Der zweite kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine fünf Minen erwirtschaftet.
Zu ihm sagte der König: Du sollst über fünf Städte herrschen.
Nun kam ein anderer und sagte: Herr, hier hast du dein Geld zurück. Ich habe es in ein Tuch eingebunden und aufbewahrt; denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist: Du hebst ab, was du nicht eingezahlt hast, und erntest, was du nicht gesät hast.
Der König antwortete: Aufgrund deiner eigenen Worte spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe?
Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können.
Und zu den anderen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die zehn Minen hat. Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn.
(Da erwiderte er:) Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde - bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!“ (Matthäus 25,14-30)
Der letzte Satz macht ganz beiläufig die Grausamkeit deutlich, mit der ja auch stets gegen diejenigen vorgegangen wurde, die nicht den rechten Glauben annehmen wollten.
Was die Christen unter Gerechtigkeit zu verstehen haben, macht das „Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg“ klar: „Jesus sagte: Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen.
Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?
Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar.
Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.“ (Matthäus 20,1–16)
Fazit: Das Christentum war - ganz im Gegensatz zur gängigen Darstellung - immer eine Oberschichtenreligion. Unter dem weiten Deckmantel der Barmherzigkeit hat der Jenseitsglaube die Grundlage zur Ausbeutung und Unterdrückung der Menschen geliefert.
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Gar trefflich. Meine schwarze Seele freut sich schon auf das Gejaule der unbeschnittenen J…n, die man auch Cretins zu nennen pflegt.
Oder: Ein Bischof ist, wie ich denke, ein sehr angenehmes Getränke…….
Oder: Marx heißt die Canaille… etwas frei nach Schiller: “Die Räuber”.
Der Vorname dieses Himmelskomikers ist eine erlesene Unverschämtheit.
Das kann man so nicht sagen, daß sich Papst Benedikt XVI. mit Bush recht gut versteht. Die Kriegsverbrechen Bushs sind dem Papst ein Greuel. Allerdings kann Papst Benedikt nicht umhin zu berücksichtigen, daß viele amerikanische Katholiken Bushs Politik unterstützen. Außerdem ist fast die gesamte Medienmacht der westlichen Welt zionistisch ausgerichtet. Wenn der Papst hier nicht Rücksichten nehmen würde, würde die Kirche von den Medien noch mehr fertig gemacht, als das ohnehin schon der Fall ist. Ein Prüfstein ist jetzt die Seligsprechung von Papst Pius XII. Es fehlt nur noch die Unterschrift des Papstes. Wenn der Papst jetzt der Stimmungsmache der Zionisten nachgibt, dann verliert er tatsächlich an Glaubwürdigkeit.
Hier kann ich jedem nur die beiden Bände “Der gefälschte Mensch” von Gerrit Ullrich empfehlen. Und es zieht sich alles, wie ein roter Faden durch unsere Wahrnehmungen und unsere Erfahrungen, die wir mit diesen Außerwählten machen: Ob Moses, die gefälschten Protokolle und die Ereignisse im vorigen Jahrhundert.
Bis hin zum heutigen Tage, wo alle schon verblödet sind und nur noch ihr Heil im Geld sehen.
Da Pius XII. des Strohtodes gestorben ist, weilt er im Reich der Hel, wo Langeweile herrscht, dagegen wird Benjamin Schöler dereinst an den Ort Nastrand kommen, wo er knietief durch Eiter waten muß…
Scherz beiseite.
Ist Fratzinger nun der Obermuck, oder nicht? Was hat er “Rücksicht<” zu nehmen, vor allem da es um ebenso “globale” wie faustdicke Lügen geht? Vielleicht gedenkt er wohl Johannes Paul des Ersten, dem irgendwie der Morgenkaffee nicht so ganz bekommen ist.
Hallo das ist zwar außer Thema, aber da hier vom “Aufstand” gesprochen wird, habe ich einen netten Link:
http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/politik/200811/20081112_28e9c4940bc5fd8feb7d765951fea67f.html
Hier haben Schüler überall Flagge gegen die Bildungsmissstände gezeigt und das auch nicht überall Gewalt frei! Die Leute sitzen also durchaus nicht resigniert rum sondern fangen an in die Offensive zu gehen, da sie schlicht die Schnauze voll haben von dem ewigen Geseiere und leeren Versprechungen der etablierten Politiker in den Schaltzentralen.
Und noch was:
http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/politik/200811/20081112_81346576cc42ee162a10bf268816cad7.html
Und schaut Euch DIESES Gesicht auf dem Foto an, das Gesicht eines IRREN!
Tut mir leid, aber Schäuble gehört in die Psychiatrie und nicht mehr in die Politik! Der Mann ist untragbar geworden mit seinem Verfolgungswahn! :-((