Somalische Piraten machen sich über Bundesmarine lustig – warum wohl?

Von Totila Veckenstedt • 2. Oktober 2008 • Kategorie: Nachrichten

Fregatte "Emden" der Bundesmarine

Am 1. Oktober 2008 wurde in „Welt Online“ die Frage gestellt, wie man den Piraten vor den Küsten Somalias endlich beikommen könne?
Zweifellos besteht natürlich Handlungsbedarf, wenn deutsche Handelsschiffe von den Piraten der Neuzeit angegriffen und gekapert werden, um Lösegeld zu erpressen. Und ausnahmsweise wäre es dann auch egal, wo auf dem Globus entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen, schließlich geht es um den Schutz deutscher Seeleute.
Nur, um die Frage gleich zu beantworten, die Piraten wird man nicht los, indem man auch nur einen Pfennig Lösegeld zahlt und ansonsten versucht, mit bloßer Anwesenheit abzuschrecken, sondern nur indem man ihre Kähne versenkt und die Räuber tötet. Dann würde dem frechen Gesindel das Lachen gewiß schnell vergehen!

Das war von der bundesdeutschen Spielzeugmarine bisher nicht zu erwarten und wird sich auch künftig nicht ändern, denn die Bundeswehr ist in den Augen des herrschenden Pseudo-Gutmenschentums gar nicht zum Kämpfen da. Genau das wissen auch die braunhäutigen muselmanischen Seeräuber, deren Verwandtschaft zum Teil in der BRD die Sozialhilfe genießen darf und ihre Einschätzung der BRD gewiß nach Hause berichtet.
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So schreibt die Zeitung: „Seit Jahren fährt die Bundeswehr da unten rum, hat kein Mandat und darf nicht schießen. Darüber machten sich sogar die Piraten lustig“, erzählte Jürgen Kantner, ein im Juni von Seeräubern entführter Deutscher, nach seiner 50-tägigen Gefangenschaft dem Magazin „Stern“. Er habe zwischendurch auf Rettung durch „deutsche Spezialkräfte“ gehofft, so Kantner, der zusammen mit Freundin Sabine Merz von seinem Segelboot verschleppt worden war und gegen Zahlung eines Lösegeldes freikam. Er fragte darum die Piraten, „was macht ihr, wenn unsere Soldaten kommen“. Doch die hätten gelacht. Die deutsche Regierung sei „softie“, sagten sie. Die Franzosen dagegen, die kämen mit Kampfhubschraubern“.

Wie auch immer, Bundeskriegsminister Franz Josef Jung (CDU) sagte am 1. Oktober 2008, Deutschland werde sich vermutlich mit einer Fregatte an einer EU-Militäraktion gegen Piraten beteiligen. Aber wozu eigentlich, möchte man fragen – zum Spazierenfahren?
Dazu schrieb „Welt Online“: Im April war die Bundeswehr-Fregatte „Emden“ vor dem Jemen einem von Piraten attackierten japanischen Tanker zur Hilfe geeilt. Schon das Auftauchen des vorausgeschickten Bordhubschraubers reichte damals aus, um die Seeräuber zum Abdrehen zu veranlassen. Hätten die Piraten allerdings damals den Tanker bereits geentert gehabt, hätten die deutschen Soldaten nicht mehr eingreifen dürfen. Das Recht zur „Nothilfe“ wäre bereits „verbraucht“ gewesen.“

Bei solchen Regeln und Verhaltensweisen muß man sich natürlich nicht wundern, daß man von niemandem und nirgendwo respektiert wird. Dabei steht die Respektlosigkeit vor der Bundesmarine stellvertretend für die BRD. Über die lacht die ganze Welt angesichts der unbeschreiblichen Blödheit, jeden Halbwilden ohne Gegenleistung in Deutschland durchzufüttern und sich dann auch noch von diesen „Bereicherern“ ohne jegliche Gegenwehr tyrannisieren zu lassen.
„Spuck einem Deutschen ins Gesicht, und er wird sich artig bedanken.“ Diese Botschaft ist auch in Somalia längst angekommen.

 

 

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3 kommentare zu »

  1. Es ist eine Schande, daß sich die schon vergessen geglaubte Pest der Meere, die Piraterie wieder erheben konnte. Nachdem jetzt die Straße von Malaka ruhiger geworden ist, und auch der Chinese die schlimmsten Exzesse vor seiner Haustür bereinigt hat ist das Horn von Afrika das neue Zentrum der Piraterie.
    Jahrelang gondeln da zwar bereits Kriegsschiffe (Enduring Freedom) umher, jedoch ohne ein Interesse, die Piraterie zu bekämpfen.
    Auch mit Fregatten wird die Jagd nicht erfolgreich sein, denn ihre Tarnung als friedliche Fischer oder kleine Händler wird erst aufgegeben, wenn die Luft rein und die Beute da ist.
    Viel besser wäre es, wenn sich die Frachtschiffe bewaffnen würden, zwei 20mm MKs an den Nocks dürfte genug Abschreckung sein, doch dafür fehlt der (internationale) politische Wille, aber auch die Reeder scheuen die Kosten, zumal die Mannschaftsstärke erhöht werden müßte. Nur ist das Leben eines Seemannes (auch eines Deutschen) nicht besonders viel wert, und in die Medien kamen diese Probleme erst, als Yachten angegriffen wurden.

    Nächste Frage, wie soll denn die Marine mit gefangenen Seeräubern umgehen?
    Es würde doch bestimmt wieder einen großen Aufschrei geben, wenn man diese gleich ihrer verdienten Strafe zuführen und sie hinrichten würde, aber in Somalia ist an eine Rechtsverfolgung nicht zu denken, sollen diese dann tatsächlich alle nach Deutschland geholt werden, um hier auf deutsche Kosten in deutschen Gefängnissen sitzen zu müßen?
    Auch wäre für einen Somali ein deutsches Gefängnis wohl kaum eine Abschreckung.

    DonKasparo
    (Deutscher Seemann in der Handelsschiffahrt)

  2. Genau so ist es! Da müssen die Seeleute selber schon drauf dringen. Aber ob MK 20 mm ausreichen? Kommen die Piraten nicht bevorzugt nachts längsseits und entern dann? Besser wäre ein häufiger Geleitschutz mit U-Booten und Schnellbooten. Die U-Boote würden aufklären (z.B eine gute Übung für unsere neue U-Boot Klasse) und die Schnellboote sind dann im Verband sicher und nachhaltig erfolgreich.

  3. Da haben sie doch recht wenn sie die auslachen!!!
    Was anderes haben sie auch nicht verdient!!
    Deutsche Soldaten sollten erstmal daheim für Sicherheit sorgen und unsre perverse Regierung stürzen!!

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