Westliche Wertegemeinschaft: Von CIA-Geheimgefängnissen und Auftragskillern im Namen der Demokratie
Von Hans Kohlhase • 23. August 2009 • Kategorie: Aktuell
Es gibt ein „Reich des Bösen“, ganz unzweifelhaft. Betrachtet man das Ausmaß an Unterdrückung und Leid im Namen der „Demokratie“, sind dies die USA. Der einzige Grund, warum dies nicht von den Massen so wahrgenommen wird, wie es ist, ist das pausenlose Trommelfeuer einer Propagandamaschinerie, die aus der Lüge Wahrheit und aus der Wahrheit Lüge macht. Kaum verwunderlich, daß nur selten Informationen ans Tageslicht kommen, die das wahre Wesen der angeblichen „Schutzmacht von Demokratie und Freiheit“ zumindest ansatzweise beschreiben.
So berichtete am 21. August 2009 die Tageszeitung „Die Welt“ in ihrer Online-Ausgabe über eine Meldung des US-Fernsehsenders ABC, wonach Litauen eines der berüchtigten US-Geheimgefängnisse unter Leitung der CIA beherbergte, in welchen zweifellos die Folter nicht die Ausnahme, sondern die Regel im Gefängnisalltag war. Die litauischen Behörden hätten den USA ein Gebäude in den Außenbezirken der Hauptstadt Vilnius zur Verfügung gestellt, berichtete der US-Fernsehsender unter Berufung auf frühere Geheimdienstmitarbeiter.
Damit wäre Litauen laut ABC neben Rumänien und Polen das dritte europäische Land, in dem es Geheimgefängnisse gab. Darüber hinaus sollen noch welche in Afghanistan, Thailand und Marokko betrieben worden sein.
US-Medienberichten zufolge betrieb die CIA mindestens acht Geheimgefängnisse, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 eingerichtet wurden. Insgesamt sollen dort im Laufe der Jahre weniger als 100 Gefangene untergebracht gewesen sein.
In diesen Gefängnissen wurden den Angaben zufolge jeweils bis zu acht Gefangene länger als ein Jahr festgehalten, bis sie 2005 an einen anderen Ort verlegt wurden, weil das Geheimprogramm allmählich an die Öffentlichkeit drang. Flugpläne belegten, daß CIA-Maschinen in diesem Zeitraum mehrere Male Litauen angesteuert hätten, berichtete ABC weiter.
Es verbietet sich natürlich, allein auf die CIA-Gefängnisse beherbergenden Länder zu zeigen, denn deren Betrieb war und ist nur möglich, weil zum Beispiel über die BRD entführte Gefangene umgeladen werden konnten. Und selbstverständlich haben die US-Vasallen in der BRD-Regierung davon gewußt. So berichtete die „Frankfurter Rundschau“ am 14. August 2009, daß die „Bundesregierung „aller Wahrscheinlichkeit nach mehr über geheime Foltergefängnisse der CIA gewußt“ habe, als ihre Vertreter bis heute eingestehen wollen. Der ehemalige Sonderermittler des Europarats Dick Marty meinte: „Bis jetzt hat die deutsche Regierung sich geweigert, die ganze Wahrheit zu sagen.“
Der Schweizer hatte schon von 2005 bis 2007 das geheime Gefängnissystem der CIA außerhalb der USA untersucht und darüber einen Bericht veröffentlicht. In dem Bericht wurden Rabat (Marokko), Kiejkuty beim Flughafen Szymany in Polen und ein Ort nahe Bukarest (Rumänien) als mögliche Standorte der geheimen CIA-Gefängnisse genannt.
Durch einen Artikel der „New York Times“ vom 13. August 2009 sieht Marty nun seine eigenen Erkenntnisse bestätigt. In diesem Artikel wird Frankfurt am Main als organisatorisches Zentrum des CIA-Foltersystems beschrieben. Die Einrichtung von drei US-Geheimgefängnissen in Bukarest, einer abgelegenen Gegend Marokkos sowie in einer nicht genannten Stadt in Osteuropa sei von der CIA-Außenstelle in Frankfurt geplant, angeleitet und überwacht worden. Frankfurt sei nach den Angriffen auf den Lebensnerv des US-Systems vom 11. September 2001 die wichtigste Logistikbasis des US-Geheimdienstes in Europa gewesen.
Bei den offiziellen Stellen in Deutschland löste der Bericht der New York Times über Geheimflüge und Geheimgefängnisse der CIA in Europa nach Angaben des Blattes „gesammeltes Schweigen” aus. Bundeskanzleramt, Innenministerium, Auswärtiges Amt und Bundesnachrichtendienst (BND) seien zu keinem Kommentar bereit gewesen.
Und noch etwas wurde in den letzten Tagen hier und da ruchbar, was schon lange kein Geheimnis mehr war, von der veröffentlichten BRD-Meinung jedoch kaum aufgegriffen wurde: Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtete jedenfalls am 20. August 2009 vom CIA-Geheimplan zur Ergreifung und Tötung von Al-Qaida-Terroristen durch die berüchtigte Söldner- und Killer-Agentur „Blackwater“, die sich inzwischen in „Xe Services“ umbenannt hat.
Demnach sollten nach einem Bericht der „New York Times“ unter Berufung auf Mitarbeiter der früheren und amtierenden US-Regierung Terroristenführer im Rahmen des Terror-Geheimprogramms aufgespürt und getötet werden. Leitende Blackwater-Angestellte hätten der CIA bei der Planung, beim Training und der Überwachung des Programms geholfen. Trotz Ausgaben in Millionenhöhe, habe dies angeblich aber nicht zur Festnahme oder Tötung auch nur eines Terroristen geführt.
Mitte Juli 2009 waren erste Details aus dem CIA-Geheimprogramm zur Ergreifung und Tötung von Al-Qaida-Terroristen bekannt geworden. Demnach habe sich die Ausarbeitung der Pläne jahrelang hingezogen und hohe Kosten verursacht. Grundlage sei eine Anweisung des damaligen Präsidenten George W. Bush nach den Angriffen vom 11. September 2001 gewesen, über die der Kongress jedoch nicht informiert wurde. Als Verantwortlicher für diese rechtswidrige Geheimhaltung wird Ex-Vizepräsident Dick Cheney genannt. Er habe dafür gesorgt, dass das Projekt den zuständigen Parlamentsausschüssen über acht Jahre lang verschwiegen wurde.
Man muß es noch einmal ausdrücklich betonen, daß das, was die Zeitung verniedlichend als „Terroristenjagd“ bezeichnete, nichts anderes als der Einsatz von privaten Berufskillern bedeutet. Um es ganz genau zu sagen: „Blackwater“ hatte einen Freibrief für alle Aktivitäten im Irak (und vermutlich nicht nur dort) einschließlich der vorbeugenden Erschießung von Zivilisten, so daß eine Strafverfolgung vor einem US-Gericht ausgeschlossen war.
Wer übrigens Terrorist ist, entscheiden die CIA und ihre angeheuerten Berufskiller. Dazu bedarf es überhaupt keiner Beweise. Und wer nicht sofort irgendwo in der Welt von den eifrigen Verfechtern der Menschenrechte liquidiert wird, landet in einem Geheimgefängnis. Das verdeutlicht übrigens, daß die USA als Führungsmacht der „westlichen Wertegemeinschaft“ moralisch kein bißchen besser dastehen als die vermeintlichen Schurkenstaaten. Betrachtet man zudem die Machtmittel, die den USA zur Verfügung stehen, kommt man nicht umhin festzustellen, daß der Schurkenstaat USA derzeit die größte Bedrohung für alle freien Menschen ist. Denn jeder freie Mensch, jeder Selbstdenker, der den liberalkapitalistischen Menschenfeinden als bedrohlich erscheint, kann verschwinden oder verunfallen. Auch in der BRD gibt es da so einige Beispiele…
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Aus der Geschichte gelernt!
Sie nannten es Bücherbrand – heute heißt es Indizierung!
Sie nannten es Eutanasie – heute heißt es Pflegenotstand!
Sie nannten es Ermordung von Zivilisten – heute heißt es Kolateralschäden!
Sie nannten es Konzentrationslager – heute heißt es Guantanamo- Bay !
Sie nannten es Diktatur - heute heißt es Globalisierung, neue Weltordnung od. Einweltregierung!
Sie nannten es Verbrechen gegen die Menschlichkeit – heute heißt es Demokratisierung!
Sie nannten es Sturmabteilung(SA) - heute nennt man sie VS, StaatsSchutz, oder Antifa!
Sie nannten es Redeverbot – heute nennt man es § 130!
Sie nannten es Unrechtsstaat - heute nennt man es der Rechtsprechung nach pol. Gesinnung!
Sie nannten es Parteienverbot – bis heute hat sich nichts geändert!
Sie nannten es Kriegsverbrechen – heute nennt man es Befreiung!
Sie nannten es Wirtschaftskrise – heute nennt man es Subprime-Krise und Immobilien Blase.
Sie nannten es Währungsreform – heute nennt man es Euro
Sie nannten es Enteignung – heute heißt es Alg 2
Sie nannten es Propaganda – heute heißt es Aufklärung!
Sie nannten es Gestapo - heute heisst es Blackwater oder Xe Services“
Die Parallelen von heute und damals sind frappierend.
Aus der Geschichte gelernt? Ja zu 100 % übernommen würde ich sagen.
PS:
Matthäus 6: 7,3 (Luther-Bibel 1956)
“Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehn? Und siehe ein Balken ist in deinem Auge. Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge: danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest.”
Ich habe immer gesagt, wenn schon deutsche Beteiligung an solchen Kriegen, dann gebt der Fremdenlegion den Auftrag. Ich würde das nicht als “Berufskillertum” bezeichen. Das sind hochqualifizierte Soldaten, die über das entsprechende Material verfügen. Diese Legion hat ja auch ihren eigenen Ehrenkodex. Natürlich würde in in einer solchen Kampftruppe niemals Dienst tun. Ich habe mich immer als Deutscher Soldat (bin auch Einzelkämpfer) gefühlt.
Heute würde ich mich, unter diesen Umständen, niemals mehr verpflichten, und ich kann heute auch jemanden verstehen, der den Kriegsdienst (früher war es für mich Friedensdienst) verweigert!
Für Deutschland wäre ich einmal um die Welt marschiert, für Europa gehe ich nicht einmal vor die Haustür und für die USA (und ihren Interessen) stehe ich nicht einmal auf.
Abschließend noch einen Satz der von George Orwell stammt (ich weiß, er war Sozialist) geben solche Leute auch vernünftige Dinge von sich:
“Politische Sprache ist dazu geschaffen, Lügen wahrhaft und Mord respektabel klingen zu lassen”
Sie nannten es Voelkermord - heute nennt man es “Kulturbereicherung”.
Sie nannten es Weltanschauung - heute nennt man es “Staatsraison”.
Sie nannten es Gottesdienst - heute nennt man es “Holocaust”.
Sie nannten es Patriotismus - heute nennt man es “Menschenverachtung”.
Sie nannten es Perversion - heute nennt man es “gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft”
Sie nannten es Rassenschande - heute nennt man es “Integration”.
Sie nannten es Krieg - heute nennen sie es “friedenserhaltende Massnahmen”.
Das Schaedliche ist fortschrittlich.
Es setzt(e) eine Umkehrung aller Begriffe ein: Was gut war, wird nun schlecht und was schlecht war, gut. Der Held wird verachtet und der Feigling geehrt, der Redliche bestraft und der Faule belohnt. Der Anstaendige hat nur noch Spott zu erwarten, der Verkommene aber wird gepriesen. Die Staerke verfaellt der Beurteilung, die Schwaeche dafuer der Verherrlichung. Der Wert an sich gilt nichts, an seine Stelle tritt die Zahl, d.h. der Minder- und Unwert. Die geschichtliche Vergangenheit wird genauso infam besudelt wie die geschichtliche Zukunft unbekuemmert abgeleugnet.
(Adolf Hitler, Rede am 30.1.1934 in Berlin)
Ein Satz aus den 68-ern lautete:
“Soldaten sind Mörder!”
Damals wollte ich es nicht glauben. Wenn man sich aber heutzutage die allgemeine Lage betrachtet, kann man schon einmal ins Grübeln kommen. Ich würde mich keinesfalls für US-imperialistische Interessen in Afghanistan als Mordbube zur Verfügung stellen.
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Wichtiger Link für alle Biodeutschen: Schaut mal, was nach dem 7.September auf uns zukommt:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Jobabbau-Kahlschlag-kommt-nach-der-Wahl/557336.htm
20-4
Warum noch lamentieren, der Untergang ist seid langen schon besiegelt.
Niemand ist in der Lage, Bismarck oder Hindenburg und all die anderen guten Deutschen zurückzuholen. Das Gespinst der derzeitigen Narren überzieht die Köpfe unserer Kinder.
Wobei jedwelcher Beitrag zur Politik, nur sinnfrei enden muß.
“Vasall” wäre noch ehrenhaft, doch, ja, aber wir sind elende Heloten. Noch.