„Netz gegen Nazis“: Primitivste antideutsche Hetze der sogenannten Qualitätspresse
Von Hans Kohlhase • 8. Mai 2008 • Kategorie: Kommentar
Was wäre die realexistierende BRD ohne ihre ständigen Aufrufe, Kampagnen, Programme und Projekte gegen „Rechts“, die zwar an Primitivität meist kaum zu überbieten sind, aber mit unzähligen Millionen Euro Steuermitteln die Beschäftigungsgrundlage für ein nach Hunderttausenden zählendes Heer von Berufsantifaschisten sichern?
Vermutlich wäre dieses Gemeinwesen dann nicht mehr BRD, sondern wieder Deutschland, denn es liegt natürlich auf der Hand, daß es sich bei der Unterwanderung der Gesellschaft mit antideutschen Linksextremisten nicht um einen Zufall handelt, sondern um ein Programm. Denn dieser Personenkreis wird gebraucht, um gemeinsam mit der veröffentlichten Meinung die Bevölkerung mit „volkspädagogisch“ gewünschter Propaganda und selektiver Berichterstattung, die nicht selten in offene Hetze gegen Deutsche umschlägt, und gegebenenfalls mit der Androhung einer Stigmatisierung als „Nazi“ auf Kurs zu halten. Und dieser Kurs führt geradewegs in den „multikulturellen“ Abgrund, mit dem Fernziel, die Deutschen durch Überfremdung, Durchmischung und Durchrassung verschwinden zu lassen.
Nicht mehr und nicht weniger will der bisweilen staatlich alimentierte Antifaschist, der mit seiner Parole „Nie wieder Deutschland“ genau ausdrückt, was er nicht will und was sein Handeln bestimmt.
Längst haben in der BRD die linksliberalen bis linksextremistischen Triebtäter die ideologische Lufthoheit erobert, und diese hauen mit der „antifaschistischen Keule“ alles platt, was auch nur entfernt einem nationalen oder konservativen Standpunkt nahe kommt.
Es ist den Linken zweifellos gelungen, jede Art von nicht linksgerichteter Politik per se zu diskreditieren. Denn sie bestimmen letztlich, was als „faschistisch“ bzw. „neonazistisch“ verschwefelt wird. Das hat dazu geführt, daß die bürgerlichen Weicheier, sich nicht nur wegducken, wenn wieder einmal gegen Deutsche und Deutschland gehetzt wird, sondern sich vielmehr gleich selbst an dieser Hetze beteiligen, um nicht in irgendeinen Verdacht zu geraten. Denn der Antifaschismus hat längst totalitäre Formen angenommen, und wer außer eingefleischten „Neonazis“ würde es angesichts der unbestreitbaren Fähigkeit des linksliberalen Establishments zur geballten Schmutzkampagne wagen, sich hierzulande noch für Deutschland und deutsche Interessen einzusetzen?
Entsprechend begrüßte am 5. Mai 2008 die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer (CDU), die Aktion “Netz gegen Nazis”, die vor einigen Tagen von der Wochenzeitung “Die Zeit” gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund, der Deutschen Fußball Liga, dem Deutschen Olympischen Sportbund, dem Deutschen Feuerwehrverband und dem ZDF als Medienpartner ins Leben gerufen wurde. Politisch völlig korrekt meinte CDU-Böhmer: “Rechtsextremistisches und fremdenfeindliches Gedankengut darf in unserem Land keinen Platz finden. Die Medien und der Sport tragen aufgrund ihrer großen Breitenwirkung hier eine besondere Verantwortung. Die Aktion ‚Netz gegen Nazis’ greift diese Verantwortung auf. Sie wird dazu beitragen, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zurückzudrängen und potenzielle Opfer besser in die Lage versetzen, sich zu wehren.”
Nun könnte man natürlich sagen, was soll’s, schließlich läuft das antideutsche Affentheater „Kampf gegen Rechts“ schon seit dem Sommer 2000, ohne daß man hier nennenswerte Erfolge aufweisen könnte. Aber so ist das eben, wenn man gegen ein Phantom kämpft. Auch beginnt die Wochenzeitung „Die Zeit“ reichlich spät mit ihrer Aktion, so daß man sie als längst schon dagewesen abtun könnte.
Doch wenn man einmal das Kernstück dieser Aktion, die Internetseite „Netz-gegen-Nazis.de“, betrachtet, in der „alle wichtigen Fragen zum Rechtsextremismus diskutiert und beantwortet werden sollen“, kann man nur über die Primitivität staunen, die im Kampf gegen Deutsche offenbar recht ist.
Das Projekt “Netz gegen Nazis” will als Ratgeberportal helfen, „Rechtsextremismus mit Rat und Tat entgegenzutreten“ und bietet angeblich alles, mehrmals täglich aktualisiert, was man über Rechtsextremismus so wissen muß und will den Umgang mit „Neonazis“ mit der Beantwortung der „zwölf wichtigsten Fragen“ steuern.
Wer noch nicht wußte, wie dumm und gehässig Antifaschisten sind, sollte sich das alles einmal zu Gemüte führen.
Letztlich wird aber auch hier wie immer ein „rechtsextremistisches“ Gespenst beschworen, das es so überhaupt nicht gibt. Selbstverständlich werden „Rechte“ aber auch hier als quasi geisteskranke und äußerlich abstoßende Menschen dargestellt.
Gemeint sind in den Augen der antideutschen Hetzpresse aber wir alle, zumindest wenn wir uns noch als Deutsche begreifen. Entsprechend kramte die „Zeit“ am 8. Mai 2008 noch einmal eine Studie der „Friedrich-Ebert-Stiftung“ über die Verbreitung „rechtsextremistischer Denkweisen“ von vor zwei Jahren hervor, wonach fast 70 Prozent der Deutschen fänden, daß zu viele Ausländer im Lande lebten. 39,1 Prozent der Deutschen glaubten, die Bundesrepublik sei „durch die vielen Ausländer in gefährlichem Maß überfremdet“, weitere 28,5 Prozent stimmten dieser Aussage in Teilen zu. 43,8 Prozent der Ostdeutschen und 35,2 Prozent der Westdeutschen seien der Meinung, „Ausländer kommen nur hierher, um den Sozialstaat auszunutzen. Viele, die nicht NPD gewählt haben, seien dennoch einverstanden mit dem NPD-Slogan „Arbeit zuerst für Deutsche“. 35 Prozent der Bevölkerung würden bei Arbeitsplatzmangel der Deutschen „Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken“ usw.
Die Deutschen, die es noch sein wollen, sind also gemeint, wenn wieder einmal gegen vermeintliche „Rechtsextremisten“ gehetzt wird. Das Festhalten an der deutschen Identität ist „Faschismus“. Überhaupt kein Thema für die Qualitätspresse, zu der sich selbstverständlich auch die „Zeit“ zählt, sind natürlich die Gewaltorgien der vornehmlich orientalischen Landnehmer und auch nicht der alltägliche antideutsche Rassismus der moslemischen Gegengesellschaft. Das alles ist keine Gefahr für „die Gesellschaft“, wohl aber die Meinung, daß Deutschland das Land der Deutschen sei, und daß das so bleiben bzw. wieder so werden soll. Antifaschismus ist also nichts anderes als primitivste antideutsche Hetze, und es bleibt zu hoffen, daß immer mehr Deutsche das auch erkennen.
Klaus-Jürgen Menzel, 8. Mai 2008
Mitglied des Sächsischen Landtags
www.politik-online.tv

Wie immer, ein sehr treffend formulierter Artikel.
Ich für meinen Teil bin und bleibe Deutscher, nicht etwa BRD-Bürger oder gar Euromenschling. Es gab in Mitteldeutschland mal einen künstlich geschaffenen DDR-Bürger, wer kennt diese heute noch? Das gleiche Schicksal wird den künstlich geschaffenen BRD-Bürger, im Laufe der Geschichte. ereilen. Von den Euromenschlingen nicht zu sprechen. die mich eher an eine Fehlgeburt erinnern. Entschuldigung.
Am 08. Mai 1945 ist das Deutsche Reich besetzt worden und wird seitdem als Spielwiese der Siegermächte benutzt, was die der deutsche Michel interessiert ist spätestens seit der “Konferenz” von Jalta bekannt!
Selbst wenn man unterstellt, daß die BRD einen Teil des Deutschen Reiches verwaltet, sind wir immer noch Reichsbürger. Wenn eine militärische Führung kapitulieren muß, bedeutet dies keinesfalls die Auflösung eines Staates. Und wohlgemerkt, unser Deutsches Reich ist mehr als nur das “Dritte Reich”. Jeder der ein Mindestmaß an Geschichtskenntnissen besitzt, teilt diese Auffassung. Der Rest sind entweder gutmenschliche Bolschewisten, bewußte Völksverräter oder sind schlicht nur ungebildet.
Egal welche “Netze” die BRD-Systemgünstlinge noch stricken mögen, das Volk der Deutschen wird sich auf seine Wurzeln besinnen, ganz sicher!
Projekte wie Radio Freiheit oder auch Volk und Heimat und viele andere mehr, werden sich weiter für die Wahrheit einsetzen und lassen sich nicht beirren, das Lügengebäude der BRD wankt schon und wird schließlich einstürzen.
Kritiker sollten eines nicht vergessen: Das Recht ist auf unserer Seite!
Vielen Dank für Ihr Engagement im Kampf um die Freiheit für unser Volk und unsere Heimat. Weiter so!
Herzliche Grüße
U-179
http://volk-und-heimat.de
Ein Kompliment an Artikelverfasser und Kommentator.
Das sind zwei sehr gut dargestellte Artikel.
Gerne möchte ich noch einige Gedanken dazu beisteuern, die mich in diesem Zusammenhang bewegen.
Ich stimme beiden Verfassern in Ihren Aussagen zu.
Zusätzlich möchte ich aber noch auf den einen, oder anderen Gedanken etwas detaillierter eingehen.
Das wir von den Systemparteien und deren Versagerpolitikern nichts erwarten dürfen und können, was sich auch nur im geringsten Maße positiv für unser deutsches Volk und unser Deutsches Reich auswirken wird, ist, zumindest den bewußten Lesern und Beitragsverfassern dieser und ähnlicher Seiten, wohl mehr als bekannt und bewußt.
Nur leider müssen wir uns der Tatsache stellen, daß mehr als sechzig Jahre der Umerziehung nicht spurlos an unserem Volk vorbei gegangen sind.
In dieser Hinsicht sehe ich noch nicht einmal die Uneinigkeit und Führerlosigkeit der Nationalen Kräfte als das schlimmste Übel an.
Viele Deutsche (die „schweigende Mehrheit“) sind unserer Meinung und stimmen uns in vielen Fragen vorbehaltlos zu. Im privaten Rahmen, an Stammtischen, oder in geschlossenen Gesprächsrunden kann man manchmal nur erfreut staunen, wie weitsichtig, selbstbewußt und nationalgesinnt sich viele Menschen äußern.
Das Übel beginnt jedoch im „täglichen Leben“.
Da gibt es zum Beispiel Menschen, die über die (wörtlich) „scheiß Ausländer“ herziehen und in der Mittagspause zum Chinesen, oder Türken zum Essen gehen.
Auch wenn viele Menschen ihre Mark zweimal umdrehen müssen, bevor sie entscheiden, wofür sie ihr neues Währungsmittel (TEuro) ausgeben, so kann es sich dennoch jeder leisten, in der Mittagspause nicht einen Döner, für 2,00 TEuro, zu essen, sondern lieber eine Currywurst, für 2,30 TEuro.
Auch wenn man etwas länger sparen muß, so kann es sich dennoch auch jeder erlauben, einen deutschen Handwerker (oder auch einen Kameraden) zu beauftragen, anstatt einen billigen Türken, oder Polen, oder sonst irgend etwas.
Jeder kann das… wenn er, oder sie es will!
Es ist sicherlich nicht leicht, aber woher soll ein Umschwung kommen, wenn wir nicht erst einmal mit den „kleinen Dingen“ anfangen und als Beispiel vorangehen?
Natürlich müssen wir auch klug sein, denn unser Gegner ist nicht dumm (vom politischen Weltbild einmal abgesehen), und sie haben auch ein finanziell sehr dickes Polster.
Wir müssen mit Geduld und Geschick, die Gefühle und Vorstellungen der Menschen in unserem Umfeld füttern, fördern und leiten.
Es kann natürlich passieren, daß Kameraden, oder Kameradinnen dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren, wie es bei mir bereits zweimal geschehen ist. In solchen Fällen ist wirkliche Kameradschaft gefragt, worunter ich nicht nur Hilfe in der jeweiligen Situation verstehe, sondern auch die Vorbereitung auf zukünftige Situationen, in denen man sich dann natürlich etwas schlauer anstellen sollte (das habe ich nun auch endlich gelernt).
Nicht jeder, der von „scheiß Ausländern“ spricht, ist auch gleich bereit, das gesamte Spektrum von nationalen Ideen zu unterstützen. Hierfür benötigt es sicherlich Gespür, Geduld und Ausdauer.
Propaganda ist ein wichtiges Feld!
Die Menschen müssen zunächst mit den Lügen der Systemmedien und der Versagerpolitiker konfrontiert werden. Diese Lügen müssen rücksichtslos aufgedeckt werden und es müssen den Menschen zunächst Wissen und Argumente an die Hand gegeben werden, damit sie auch selbst diese Lügen und Verleumdungen erkennen und sich dagegen wehren können. Unsere Kinder müssen vor dem Schleim solcher Volksverhetzer geschützt werden.
Die Menschen müssen sich ihrer Wurzeln bewußt werden.
Sie müssen den Stolz und den Mut bekommen, ihre nationalen Ideen öffentlich dar zu stellen.
Je mehr Menschen wir erreichen und je mehr Menschen bereit sind der nationalen Bewegung Geist, Körper und auch ein Gesicht zu geben (auf Demonstrationen, in Gesprächsrunden, am Arbeitsplatz u.s.w.), desto schneller wächst die Akzeptanz und Unterstützung nationaler Ideen in der umerzogenen deutschen Bevölkerung.
Solche Schmutzfinken, wie beispielsweise die Betreiber dieser Weltnetzseiten gegen Rechts, die teilweise nicht einmal unserem Volke entspringen, gehören erst einmal öffentlich angeprangert und ausgewiesen.
Gutmenschen, die lieber ihr Geld an Kinder in Kolumbien, oder sonst wohin spenden, gehören angeprangert, warum sie sich nicht für unsere deutschen Kinder einsetzen, von denen Millionen in Armut leben.
Politiker, welche den Einsatz der U.S.-amerikanischen Kriegsflieger bei der sogenannten „Luftbrücke“ von Berlin als heroischen, solidarischen Freundschaftsdienst preisen, gehören öffentlich geteert und gefedert, weil sie verschweigen, daß genau diese Kriegsflieger diesen Zustand erst geschaffen haben.
Sie verschweigen, daß genau diese Kriegsflieger unzählige deutsche Städte dem Erdboden gleich gemacht haben, wissentlich und mutwillig Millionen von deutschen Zivilisten ermordet haben, kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Werte geraubt haben, Frauen vergewaltigt haben, Frauen, Kinder und Greise ermordet haben, ein ganzes Volk umerzogen haben und nichts gegen Enteignung, Vertreibung und Ermordung von Deutschen getan haben.
Beispielhaft sei hier nur die Unfähigkeit der sogenannten freien, demokratischen Kräfte beim Mauerbau und dem Mord an Deutschen an der sogenannten Zonengrenze erwähnt.
Genau diese Kriegsflieger haben den schamlosen Raub von Wert, Gut und Boden, die millionenfache Ermordung von Zivilisten und die abscheulichen Darstellungen und Geschichtsklitterungen nach 1945 erst ermöglicht!
Das ist so, als ob mir ein fremder Eindringling meinen LKW, beladen mit Fahrrädern, klaut, mir ein Fahrrad zurück läßt und ich ihn dann noch dafür anbete, daß er mir eine Luftpumpe für mein Fahrrad verkauft hat.
Die „schweigende Mehrheit“ muß eine Stimme bekommen.
Seiten wie „Radio Freiheit“, oder auch „Volk und Heimat“ sind ein erster Schritt dorthin.
Natürlich ist das Recht auf unserer Seite.
Deswegen werden wir ja auch so erbarmungslos bekämpft.
Und genau aus diesem Grunde ist es wichtig, unserem deutschen Volke endlich die Augen zu öffnen und ihm eine starke Stimme zu verleihen, womit es anfangen kann, sich gegen all diese schmierigen Feinde unseres Volkes zu wehren.
Denn Recht zu haben und Recht zu bekommen sind, gerade in dieser Juchhe!-Republik, zweierlei Paar Schuhe.
Nach dem Wort muß natürlich auch die Tat folgen, denn leeren Worten ist unser Volk doch nun schon seit sechzig Jahren ausgesetzt.
Mit kameradschaftlichen Grüßen:
Reinhard.
Tuuut!
In der heutigen “Chemnitzer Morgenpost” wurde gerade wieder über die NPD her gezogen, die natürlich angeblich aus lauter unbelehrbaren und nichtwissenden “Neonazis” besteht! Dadurch fühle ich mich jetzt hin und her gerissen. Habe leider auch Krawalle von RECHTS miterlebt, obwohl die linksradikalen Krawallos mittlerweile überwiegen. Solche haben beim Wave-Gothic-Treffen 2007 in Leipzig im berüchtigten Connewitz-Kiez auch den Pflasterstein durch die Fenster einer Tram gepfeffert und ein junges Mädel schwer am Kopf verletzt.
Lustig auch: Gehe ich in schwarz und mit dem Wolfskreuz um den Hals nach draußen: “NAZI!” Bin ich aber in Sportkleidung, Radlerhose und Rad draußen: “Schwuchtel!” Und das kam NICHT von einem Türken, sondern aus der lieben Nachbarschaft. Da kommen Leute nicht mehr klar mit ihrem Leben, wollen zugleich aber die wahre Ursache dafür nicht sehen, und lassen den Frust dann an allen aus, die nicht den Vorstellungen ihres bescheidenen Horizontes entspricht. Solche Leute sind eher Unwissende und Opfer denn Schuldige. Aber man kommt nicht mehr rein in ihren Geist, sie verstehen nichts.
Wolf und Steinadler sind zwei wundervolle Tiere!
Noch ein Gedicht eines früheren Kameraden von mir:
Nicht die Wirklichkeit …
Nicht die Wirklichkeit fesselt sie mehr;
als der Krieg zum Spiel wurde, spielten sie mit.
Sie haben in ihren Wänden Monitore eingebaut; (Im Preis inbegriffen: Künstliche Welt a la Terra …)
auf den Tastaturen machen sie mit ihren Fingern im Geiste Reisen:
Zum Mars, zum Saturn, und noch viel weiter.
Doch manche kehren nicht mehr zurück…
Ach, was macht das schon, die paar Opfer beweint niemand mehr,
da es keine Tränen mehr gibt auf der Erde;
sie sind in den Friedhöfen verschwunden, die es einst gab;
Jetzt frieren sie die Körper ein, damit andere
sie später aus dem Kältetod erwecken,
So dass sie am Ende doch noch auferstehen …
Sie irren im Raum umher, manche in der Zeit
(mit 1048576 Farben und sattem Stereosound!)
Greifen Sie zu, so lange der Vorrat reicht!
Greifen Sie zu, so lange es noch Menschen gibt auf der Erde!
Es gibt keine Gefühle mehr auf Terra,
die bunte Wüste hat sie verschluckt. Für immer.
Gefangen in der Illusion, vergessen sie alles, auch sich selber.
Sogar der Sex ist tot.
(Fühlen Sie: Die Haut, das Fleisch, wie echt! Greifen Sie zu!)
Wozu auch Sex, in einer Welt ohne Kinder?
In einer Welt ohne Grün verkümmern die Seelen
am künstlichen Weltenrausch,
Da es ja keinen Ersatz für das Natürliche gibt.
Warum sich auch Sorgen machen?
Die Sintflut kommt ja doch nicht wieder.
Wo doch die Roboter diese Welt überschwemmen!
Ja, wer ist denn der HERR, und sonst keiner mehr?
Ja, wer weiß es denn schon …
Nur ein paar arme Poeten
malen auf den Monitoren große Buchstaben,
(Wie bunt die sind … !)
die sie ausmalen, rot, blau und gelb,
Doch sie wissen selber nicht mehr, was sie da schreiben.
Bevor sie die Maschinen ausschalten,
(Wie erhitzt doch das Metall ist, von den paar Buchstaben … !)
Versuchen sie zu verstehen, was sie da geschrieben haben:
Liebe - Harmonie - Frieden
Doch sie verstehen nichts mehr. Gar nichts.
Prospero