Wer nicht bereit ist, für 69 Euro im Monat zu arbeiten, hat die Globalisierung nicht verstanden!
Von Claudia Maschke • 19. Mai 2009 • Kategorie: Kommentar
Der Liberalkapitalismus ist von Natur aus menschenfeindlich. Er braucht Sklavenarbeit und Hungerlöhne zur Profitmaximierung in seinem Schweinesystem und beseitigt daher rücksichtslos alle Grenzen, die dabei hinderlich sind. Das nennt man Globalisierung - und die will erklärtermaßen dafür sorgen, daß die einheimischen Arbeitnehmer bei den Löhnen und Sozialstandards in einen Wettbewerb mit Ländern wie China, Indien und Bangladesh treten. Hierbei können nur die Konzerne gewinnen und die deutschen Arbeitnehmer verlieren.
Am 9. Mai 2009 stellte der „Express“ die Frage, ob man sechs Tage die Woche arbeiten wolle, mit 13. Monatsgehalt und Rentenversicherung - für 69 Euro im Monat!
Diese Frage war kein Scherz. Zum Beispiel die Textilfirma Carreman im südfranzösischen Castres meinte das durchaus ernst: Sie bietet ihren Mitarbeitern zu den genannten Konditionen eine Beschäftigung in Indien an. Und Angebote wie dieses seien kein Einzelfall. Ein Maschinenbauer im Elsass bietet seinen Mitarbeitern an, sie in Rumänien für 110 Euro im Monat weiter zu beschäftigen. Die Angestellten eines Unternehmens aus der Bretagne bekamen ein Angebot, künftig für 230 Euro in der Türkei zu arbeiten.
Der Grund für diese Angebote ist ein französisches Gesetz, das den Arbeitgeber verpflichtet, bei „Umstrukturierungen“ mit Stellenabbau eine Weiterbeschäftigung an einem anderen Standort anzubieten. Und das gelte auch dann, wenn die Filialen in Indien, Polen oder Papua seien.
Wer es schon vergessen haben sollte, auch die Firma Nokia bot seinerzeit den vor der Entlassung stehenden Arbeitern in Bochum an, nach Rumänien umzuziehen und für die dortigen Konditionen im neuen Werk weiterzuarbeiten.
Für dieses Angebot bedurfte es keines Gesetzes. Hier kam der Zynismus der Globalisierer zum Ausdruck, der mit dem Vorurteil aufräumte, daß der Liberalkapitalismus eine soziale Komponente hat und Arbeit mit fairen Löhnen schafft, damit es auch den Arbeitnehmern gut geht, wenn es der Firma gut geht.
Die Wirklichkeit sieht inzwischen ganz anders aus. Dem Liberalkapitalismus und seinen Handlangern in der etablierten Politik geht es offenkundig nur noch um Profitmaximierung ohne Rücksicht auf die Verluste anderer. Auf der Strecke bleiben die Arbeitsplätze in Europa.
Armut trotz Arbeit - so etwas hat es seit Menschengedenken in Deutschland nicht mehr gegeben. In der BRD ist das hingegen für viele eine bittere Realität. Die Betroffenen können sich bei den etablierten Blockparteien dafür bedanken, daß Hunderttausende ehemals menschenwürdig bezahlte Arbeitsplätze einem künstlich geschaffenen Niedriglohnbereich geopfert wurden, oder gleich ganz nach Indien verschwanden.
Insofern fällt die Bilanz der Globalisierung in den entwickelten Ländern ähnlich aus: Wenigen, die zu den Gewinnern zählen, stehen unzählige Menschen gegenüber, die durch Lohn- und Sozialdumping sowie durch „Umstrukturierungen“ offenkundig zu Verlierern wurden.
Menschen, die noch vor zehn oder fünfzehn Jahren einen sicheren und menschenwürdig bezahlten Arbeitsplatz hatten, stehen heute nach der „Flexibilisierung“, „Entgrenzung“ und „Beschleunigung“ durch die Globalisierung mit dem Rücken zur Wand. Mithin wird die Globalisierung schon lange nicht mehr als Versprechen auf stetig wachsenden Wohlstand verstanden, sondern zu Recht als Bedrohung.
Eine nationale Politik sähe natürlich ganz anders aus. Abgesehen einmal davon, daß diese bemüht wäre, durch Umsetzung der raumorientierten Volkswirtschaft die für die deutschen Arbeitnehmer verheerende Globalisierung rückgängig zu machen, ist eine nationale Wirtschaftspolitik eine Politik der Vollbeschäftigung. Genau das will die nationale und soziale Systemalternative: Anständige Löhne und Arbeitsplätze zuerst für Deutsche!
Jeder kann etwas gegen die unglaublichen Zustände in unserem Land unternehmen. Helfen Sie unserer deutschen Sache, indem Sie die Beiträge von Radio Freiheit in Ihrem Bekanntenkreis verbreiten, was wir hiermit ausdrücklich erlauben. Wir würden uns auch freuen, wenn Sie unsere Seite empfehlen. Werden Sie Volksaufklärer!



Großartiger Kommentar, vielen Dank dafür.
Sollte man so vielen Leuten wie möglich zugänglich machen.
Gut auch, daß er als Hörkommentar zur Verfügung steht.
Vielleicht werden so sogar noch ein paar Leute mehr erreicht.
Und das eine nationale und soziale Wirtschaftspolitik für die Menschen und Völker die bessere Politik ist, belegen m.E. auch die nachfolgenden Zitate.
MkG,
Marder!
P.S.: Damit es besser werden kann, gilt es, sich in dieser Welt des Kampfes zu wehren,
öfters ‘mal die „Heimsynagoge” - sprich: Fernseher - auszuschalten,
auf die Lügen von „wikij…a” bzw. wikipedia und der ZOG-BRD zu verzichten,
stattdessen viel lieber deutschfreundliche Seiten zu besuchen,
sich u.a. bei der NPD - z.B. http://www.npd.de - aus erster Hand und unzensiert zu informieren,
Radio Freiheit - http://www.radio-freiheit.info - weiterzuempfehlen und
immer wieder und fortgesetzt NPD und NPD-Kandidatinnen und NPD-Kandidaten zu wählen!
Sozial geht nur national!
Nationaler Sozialist für Deutschland und stolz darauf!
DIE NPD - DIE BESSERE WAHL!
2. P.S.: M.E. einige wichtige Schlüsselzitate.
„Aus der Geschichte kann nur lernen, wer sie kennt.”
Bacque, James, kanadischer Historiker und Schriftsteller
„Man mag heute darüber sagen, was man will: Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. …
Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht.
Er hatte den Deutschen ein neues Bewußtsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt.”
Denis Sefton Delmer, 1904-1979, GB, ehemaliger britischer Chefpropagandist während des 2. Weltkrieges, der ja immer noch andauert, in seinem Buch „Die Deutschen und ich”, Hamburg 1961, S. 288.
„Gerade bin ich zurückgekommen von einem Besuch in Deutschland …
Es ist nicht das Deutschland des ersten Jahrzehnts nach dem Weltkrieg, …
Es ist jetzt voll von Hoffnung und Vertrauen und einem erneuten Gefühl von Bestimmung, sein eigenes Leben selbst zu lenken, ohne Einwirkung irgendwelcher Kräfte außerhalb seiner Grenzen.
Das erste Mal in Deutschland nach dem Weltkrieg ist generell ein Sinn für Sicherheit unter den Menschen eingezogen.
Es ist ein glückliches Deutschland.
Ich habe es überall gesehen und kennengelernt.”
David Lloyd George, 1. Earl Lloyd George of Dwyfor OM, 1863-1945, GB, britischer Minister versch. Ressorts, Premierminister, nach seinem Besuch in Berchtesgaden bei Adolf Hitler im „Daily Express”, 17.09.1936.
„Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist.”
Heinrich von Brentano di Tremezzo, 1904-1964, u.a. Europaratsmitglied und auch 1. ZOG-BRD-Außenminister unter Kanzler Konrad Hermann Joseph Adenauer.
… und trotzdem wird der einfältige deutsche Michel wieder die etablierten Parteien wählen. Die Zustände schmerzen halt noch nicht genug, oder aber er findet Wohlgefallen an der Globalisierung. Deutschland ist zu einer Tragödie geworden, zu einem Land, mit dem sich jeder anständige Bürger nicht mehr identifizieren kann.
Warum leisten wir uns eigentlich unsere teuren Politiker man könte doch auch aus Pakistan oder Indien welche einstellen die diese antideutsche Politik um ein Bruchteil der Bezüge erledigen können.
Was ich an der ganzen Sache nicht verstehe, ist doch, wenn die jetzt ihre Waschmaschinen u.a. (ich wähle jetzt mal dieses Beispiel) zu Billigstlöhnen in China produzieren, und es in der sogenannten westlichen Welt noch genügend Leute gibt, die die Waschmaschine hier kaufen können, weil sie das Geld dazu haben, geht die Rechnung ja prima auf. Nur wenn die Leute hier sich ebenfalls auf dem Lohnniveau von China bewegen, hat bald keiner mehr das Geld dazu, ja und dann??? Dann kann schließlich keiner mehr ihre Waschmaschinen kaufen, oder??? Will sagen, dieses System beißt sich doch letztendlich selbst in den Schwanz, das kann doch so nicht funktionieren, jedenfalls nicht dauerhaft.
Die grasen höchstwahrscheinlich nur heuschreckenmäßig alles ab, bis nix mehr da ist, und fangen dann wieder genau so von vorne an. Aufbauen, zerstören, wieder aufbauen und zerstören usw..- wie kleine Kinder mit den Bauklötzchen spielen. Hauptsache, man kann den kleinen Mann ordentlich auspressen, um seinen Profit zu maximieren.
Ich hoffe, daß die jetzigen Vorgänge und Prozesse genügend Leuten eine Lehre dahingehend erteilen, daß sie einsehen, daß das System grundsätzlich geändert werden muß.
Mal davon abgesehen, daß diese Weiterbeschäftigungsangebote in China, Indien und Rumänien ja auch der gewollten Umvolkung und Entwurzelung der Völker ganz prima entsprechen und damit also noch einen weiteren Zweck erfüllen.
Zum Begriff “Schweinesystem” wollte ich noch kurz anmerken, daß er dahingehend falsch ist, daß kein Schwein dieser Welt (ich meine damit das Tier Schwein) sich derartig unmoralisch aufführen würde wie es die aktiven Vertreter des gemeinten Systems tun. Insofern stellt der Begriff schon eine Beleidigung für jedes Schwein dieser Welt dar. Aber ich weiß natürlich, was gemeint ist, das war jetzt auch nur eine Wortspielerei.
http://wirtschaft.t-online.de/c/18/78/95/68/18789568.html
Das sind die Ziele des Kapitalismus. Der Arbeiter
1. Wird nicht mehr als Deutscher erkannt, sondern eine Arbeitseinheit.
2. Ist beliebig austauschbar und kann auch außerhalb der E.U. eingesetzt.
Was lernen wir daraus?
Jagt die Globalisierer zum Teufel! Alle. Wählt ein neues Deutschland.
Die oben gestellte Frage mal an eine “andere Gruppe” gerichtet:
würden die “Migranten” für 69,00 Euro im Monat arbeiten ?
Da gibt’s doch mit Hartz IV bestimmt mehr, oder ?
Ich meine: wenn es mal nur noch kleine “deutsche Restbestände” in Reservaten geben wird, wer soll dann die Milliarden aufbringen um die Massen von “Neu(Pass)deutschen” ruhig zu Stellen ???
Post-Scriptum: ich würde mich auf eine Antwort von Herrn Cem Özdemir besonders freuen …
Hallo zusammen, bin das erste mal auf eurer Seite und muss zugeben, das sie mir sehr gefällt. Jedoch ist mir auf “dieser” Seite, gleich mal der erste Kommentar ins Auge gefallen. Mir juckts in den Fingern wenn ich so etwas lesen muss. Deswegen bekommt der Marder jetzt ein Brett von mir. =)
@ 1 Marder
Zitat: “Man mag heute darüber sagen, was man will: Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land.”
Ich gehe mal stark davon aus, das du 1936 entweder noch sehr jung warst, oder noch nicht geboren, genauso wie ich. Ich kenne Das Deutschland von damals nur aus Büchern und erzählungen wie die meisten von uns. Kann dir aber Versichern, das Deutschland im Jahre ‘36 alles andere war als blühend und glücklich.
Zu dieser Zeit, gab es ganze Völkerwanderungen, aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit und das Bundesweit! Man hat uns Elsass-Lothringen weggenommen um uns wirtschaftlich zu schwächen, was auch sehr gut gelungen ist, da dadurch sehr viele Menschen arbeitslos geworden sind, aufeinmal viel weniger Industrie vorhanden war und das Brutto-Inlandsprodukt rekordtief in den Keller rutschte.
Klar, einigen Familien ging es sehr gut, das ist heute nicht anders. Aber ein großer Teil der Bevölkerung musste hart Arbeiten (wenn man nicht gerade Arbeitslos war), um überhaupt an etwas essbares zu kommen, Luxus war vielen ein Fremdwort. Ich weiss das durch erzählungen meiner Großeltern, denen es in ihrer Jugend selten gut ging, aber das waren keine Einzelfälle!
Zitat: “Aus der Geschichte kann nur lernen, wer sie kennt.”
Nicht ganz richtig. Man lernt aus der Geschichte der jenigen, die sie schreiben. Oder warum sind die deutschen immer die Sündenböcke in den Kriegen gewesen? Zum streiten gehören immer zwei oder mehr Parteien, soll heissen, hätte Deutschland den Krieg gewonnen, wären die anderen die “bösen(?)”, weil wir die Geschichte geschrieben hätten. Der Sieger schreibt (die) Geschichte!
Zitat: “Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht.
Er hatte den Deutschen ein neues Bewußtsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt.”
Okay, also die ersten beiden vorstechenden Sätze in deinem Text (von mir zitiert), gaben mir schon zu bedenken. Aber dieser obige Schandfleck von einem “Satz(?)”, ist extrem derbe.
Durchleuchte und hinterfrage selbst deine eigenen Worte. Ja er hat “Zeitweiße und nur anfangs” die Arbeitslosigkeit senken können. Aber wodurch? Durch absolute Aufrüstung Bundesweit im militärischen (Wehrmacht etc.) sowie im zivilen (Autobahnen, deutsche Arbeiterfront etc.) Sinne. Also keine sehr schöne Arbeit und dazu mehr gezwungen als geholfen!
Eine wirtschaftliche Blüte existierte von 1938 bis 1945 zu “keiner!” Zeit! Die Militärmaschenerie musste sogar Bundesweit alle Kirchturmglocken einschmelzen um weiterhin Panzergeschützrohre zu bauen, wir mussten mit U-Booten, amerik. See-Konvois (die dazu gedacht waren England zu unterstützen) Entern um an Ressourcen zu kommen, wir mussten Norwegen einnehmen, um weiterhin Marine,- Lufteinheiten zu produzieren, die Mark war nie so wenig wert wie damals, wir sahen keinen anderen Ausweg mehr in unserer extrem, schlechten, finaziellen Lage, aufgrund überdimensionaler Verschuldung an verschiedenen Ländern und Völkergruppen (Die bis heute anhalten durch 1. u. 2. Weltkrieg), als andere Länder einzunehmen und uns somit Schuldenfrei zu Morden! Also der Begriff “wirtschaftliche Blüte” ist in diesem Fall, alles andere als zutreffend.
Und nein, er hat den deutschen kein neues Bewußtsein vermittelt, sondern lediglich die Wut des deutschen Volkes auf die Siegermächte des ersten Weltkriegs ausgenützt und durch Propaganda in den Krieg gehetzt. Er hatte meiner Meinung nach tatsächlich gute Seiten (wie jeder Mensch), aber im großen und ganzen, haben wir ihm unsere heutige Situation zu verdanken!
Also überlege dir bitte deine zukünftigen Worte in der öffentlichkeit gut und informiere dich besser, bevor du dich und deine Partei(?) durch solche hirnlosen Texte in den Schmutz ziehst.
Zitat: “DIE NPD - DIE BESSERE WAHL!”
Gut ich finde durchaus, das die NPD sehr gute Ansätze vorzuweißen hat. Nur leider sieht der großteil Deutschlands, das eben nicht so. Genau wegen dem von mir oben genannten Beispiele. Deutsche stehen nicht auf Nazis (ich weiss es ist ein relativer Begriff, aber ich verwende ihn jetzt mal), worrauf es dann irgendwann hinausläuft. Eure Argumente, eure Denkweißen, eure Maskerade und alles drum und dran, ist einfach zu durchsichtig. Bis auf ein paar gute Argumente, ist alles Mist, mit dem der Otto-Normal-Bürger nix am Hut haben möchte inkl. mir. Deswegen wird die NPD nie so groß werden, um tatsächlich etwas durchsetzen zu können/dürfen, wenn ihr euch nicht den Bürgern anpasst (dezenter).
Lasst einfach eure “Pro-Hitler; Kontra-Ausländersprüche” und schon sieht das anders aus. Obwohl ich ähnlicher Meinung bin, geht mir euer Pseudo-Volksgehetze extrem auf den Sack und dem meisten anderen auch. Werde ich in den nächsten Jahren, weiterhin solche Unsinn lesen oder irgendwelche sinnlosen Naziparolen von Demonstranten auf der Strasse hören müssen, mit anschließender Gewaltauschreitung mit Gegendemonstranten (alles schon erlebt), könnt ihr mich Kreuzweiße.
Mfg Benni aus Nürnberg
@Benni aus Nürnberg
Dieses Zitat stammt von einem Ausländer.
“Man mag heute darüber sagen, was man will: Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land.”
Das war 3 Jahre, nachdem er/sie gewählt wurde/n.
Sie haben einen 4-Jahres Plan gehabt, der aber innerhalb von 3 Jahren fertig war.
Die Wehrmacht wurde massiv aufgerüstet, weil sie eben als Reichswehr nur 100.000 Leute haben durfte und kein schweres Kriegsgerät! Das Wort Aufrüsten ist dafür sowas von falsch! Nachrüsten wäre treffender!
Hätte er Krieg gewollt, hätte er noch paar Jahre mehr rüsten müssen! Fakt ist, hätte er die Sowjets nicht gestoppt, wer hätte es sonst gemacht?
Außerdem gab es damals kein “bundesweit”
“Sowjet-Rußland hat seit 1925 48 Verträge politischen Inhalts mit fremden Regierungen abgeschlossen, und von diesen 48 hat es 47 gebrochen oder einseitig gekündigt. Elf Nichtangriffspakte waren darunter. Vier nach 1945 geschlossen. Von diesen elf Nichtangriffspakten hat Sowjet-Rußland zehn gebrochen. Sechs Friedensverträge hat Sowjet-Rußland nach 1946 geschlossen und davon drei gebrochen.” - 1957
Den Bolschewisten sind Millionen Leute zum Opfer gefallen vor dem 2WK.
Trotz alledem hat aber auch Stalin ein Friedensangebot gegeben nach dem Krieg.
Deutschland hätte nach seinem Willen stark, unabhängig und neutral sein sollen!
Unserem Herrn Adenauer, der schon im Arsch der Amis steckte, dem war das alles völlig egal!
Ein SPD - Politiker sagte zu ihm, dass er ein Hochverräter ist!
Auch die DDR war nicht bestrebt, das eigene Volk zu vernichten…. die BRD-Elite aber schon…
@ Benni aus Nürnberg
Erstens mal gefällt es mir, wie Du Dich in die Diskussion einbringst. Ich war 1936 übrigens auch noch nicht geboren, ich gehöre zu denen, die gerade mal halbwegs bewusst den Mauerfall mitbekommen haben.
Wenn man über die Wirtschaftspolitik des 3. Reiches spricht, stehen sich normalerweise zwei Parteien gegenüber. Die einen, die die Erzählungen der Großeltern aufschnappen und sagen “Hitler war ein Wirtschaftsgenie” und die anderen, die ihr Geschichtsbuch aus der Schule nachbeten und sagen “War alles nur eine Scheinblüte”.
Tatsächlich war Deutschland vor dem 2. Weltkrieg nicht ansatzweise überschuldet! Dies ist ein nachprüfbarer Fakt. Es gibt in der Volkswirtschaftslehre ein Maß für die Überschuldung, das praktisch zu jeder Zeit und auf jedes Land anwendbar ist: Es ist der Verschuldungsgrad im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt. Weil dieses Maß so universell anwendbar ist, ging es auch als “Konvergenzkriterium” in die europäischen Vertragswerke ein.
Laut EU zählt ein Land als wirtschaftlich stabil, wenn seine Verschuldungsrate bei etwa 60% des BSP liegt. Die Bundesrepublik Deutschland lag 2008 ein paar Prozentpunkte drüber, was aber noch nicht dramatisch ist, Italiens Schuldenquote liegt bei über 100% des jährlichen BSP, was schon eher ein Grund für Kopfzerbrechen ist, die Schuldenquote Japans liegt heute bei über 180% des BSP und Japan zählt trotzdem noch zu den wirtschaftlich leistungsstarken Industrieländern.
Ob Deutschland im Jahre 1939 tatsächlich “überschuldet” war, kann jeder selbst nachrechnen. Ich stelle hier mal die Rechenanleitung und die Datenquellen rein.
Das BSP des Deutschen Reiches betrug 1939 109,3 Mrd. Reichsmark.
Die Quelle ist das statistische Bundesamt, man findet die Angabe auf der etwas komplizierten internetseite
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/VGR/RezessionBetrachtung,property=file.pdf
Die Angabe des BSP im Jahre 1939 steht auf Seite 206.
Die offizielle Verschuldung des Reiches lag im Jahre 1939 (als bereits seit einigen Monaten der Krieg im Gange war) bei 30 Mrd. Reichsmark. Quelle: (Das III. Reich, Droste Verlag Düsseldorf, 1983)
Hier hakt dann normalerweise jeder Geschichtslehrer ein und holt aus der Hinterhand die “Mefo”-Wechsel hervor. Dies waren “heimliche Staatsschulden” des 3. Reiches, mit deren Hilfe bestimmte buchhalterische Vorgänge vor den Westmächten versteckt wurden. Seien wir also so fair und zählen die Mefo-Wechsel zur Reichsschuld hinzu, der Geschichtslehrer soll uns ja keiner Klitterung bezichtigen.
Die Mefo-Wechsel hatten laut Wikipedia 1939 eine Höhe von etwa 11 Mrd. Reichsmark, leider fehlt die Quellenangabe. Diese Angabe dürfte aber stimmen, denn wenn wir die 30 Mrd. offizielle Staatsverschuldung mit den 11 Mrd. aus den “geheimen” Mefo-Wechseln addieren, kommen wir auf 41 Mrd. Reichsmark Staatsverschuldung, die das Reich am 31.12.1939 laut Weltbild-Chronik “Das Dritte Reich”, Band 2, Seite 47 hatte.
Nun rechnen wir einmal nach. Das Deutsche Reich hatte am 31.12.1939, als der Krieg bereits seit Monaten im Gange war, eine Schuldenquote von: (41 Mrd.RM / 109,3 Mrd.RM) *100% = 37,5% des BSP!
Und hier haben wir wohlgemerkt schon alles einkalkuliert, was auch an verdeckter Staatsverschuldung vorhanden war!
Jetzt nehme man sich den Vertrag von Maastricht vor, und verinnerliche sich, dass ein Land in den Augen der EU bei einer Verschuldungsquote von 60% des BIP als vorbildlich gilt!
Und beim Maastricht-Vertrag haben wir übrigens noch nicht die heimliche Staatsverschuldung mitgezählt, die die heutigen Staaten aufgrund ihrer Rentenversprechen ja auch haben!
Résümée: Die Behauptung, das Deutsche Reich hätte sich in der NS-Zeit überschuldet, entbehrt einer jeglichen sachlichen Grundlage. Sollte ein Geschichtslehrer sowas in seinem Unterricht mal vorbringen, dann empfehle ich, ihm die oben genannten Zahlen nebst den zugehörigen Quellen einmal um die Ohren zu hauen.
Die Verschuldung entwickelte sich durchaus problematisch, aber es stand keineswegs ein wirtschaftlicher Kollaps auch nur ansatzweise vor der Tür! Die Behauptung, das Deutsche Reich wäre vor Kriegsbeginn überschuldet gewesen, gehört in das Reich der Märchen und Legenden.
Eine Legende ist es auch, dass Hitler den Aufschwung alleine durch Rüstungsausgaben erreicht hätte. Die Auslandsverschuldung des Deutschen Reiches lag Ende 1939 bei gerade mal 1,8 Mrd. Reichsmark, also bei weniger als 2% des BSP. Einen Aufschwung in einer maroden Volkswirtschaft aber alleine durch eine Inlandsverschuldung zu bewirken, gilt in den Wirtschaftswissenschaften als ähnlich schwierig, wie die Erschaffung eines “perpetuum mobile” in der Physik.
Tatsächlich hatte Deutschland einen echten Aufschwung erlebt, der die Aufrüstung erst möglich machte.
Nochmal: Nicht die Aufrüstung schuf den Aufschwung, sondern der Aufschwung ermöglichte die Aufrüstung!
Woher kam aber der wirtschaftliche Aufschwung der 30er-Jahre und war Hitlers Wirtschaftspolitik wirklich so gut?
Der NS-Zeit vorausgegangen war die Weltwirtschaftskrise. Diese war ein sogenannter “Deflationärer Kollaps”, eine Wirtschaftskrise, die alleine durch den Mangel an Geld entsteht. Nun gibt es gegen Deflation ein recht simples Mittel: Inflation. Deflation und Inflation sind wie heißes und kaltes Wasser. Mischt man sie, kommt am Ende eine gemütliche Wärme bzw. eine Intakte Wirtschaft raus - zumindest, wenn man sich nicht im Mischungsverhältnis vertut. Die gleichen Maßnahmen werden heute übrigens auch angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise ergriffen. Ich bete darum, dass man das richtige Mischungsverhältnis finde!
Die Vergrößerung der Geldmenge war also die recht simple Lösung des wirtschaftlichen Problems. Weil man sich mit der Dosis vertan hatte, bekam man eine Inflation von 5-10% heraus, ähnliches erlebten die westlichen Länder Anfang der 80er-Jahre. Sowas ist eine unangenehme Nebenwirkung, aber nichts Systemgefährdendes und allemal besser als die Weltwirtschaftskrise.
Der Grund, warum Deutschland als erstes aus der Krise kam, lag daran, dass Deutschland sich als erstes vom Goldstandard verabschiedet hatte. Der Goldstandard war ein altmodisches, für die Moderne völlig unbrauchbares Geldsystem, an dem Europa mehr aus historischen Gründen hing. Weil Deutschland ohnehin kaum Goldreserven hatte, kündigte es als erstes Land dieses untaugliche Währungssystem auf und ging zum erheblich effizienteren “Fiat-System” über. Der gesamte Aufschwung der 30er-Jahre basiert im Wesentlichen auf der Einführung jenes modernen Geldsystems, das wegen seiner klaren Vorteile heute in der ganzen Welt verwendet wird.
Einen Zahn muss ich aber den Herren von der ganz Rechten ziehen: Der Aufschwung der 30er-Jahre war kein wirkliches Verdienst Hitlers. Das Wirtschaftsprogramm der NSdAP ging im Wesentlichen auf den Ingenieur Gottfried Feder zurück. Feder konnte zwar revolutionäre Schiffe aus Beton bauen (und die schwammen sogar!), aber von der Wirtschaft verstand er so viel, wie die Kuh vom Sonntag. Die meisten Ökonomen in Deutschland waren liberal oder konservativ eingestellt und keineswegs Nazis. Vor allem der populäre Antisemitismus, der zu einem großen Teil auf ökonomischen Irrtümern aufbaut, wurde von zahlreichen Ökonomen, die es einfach besser wussten, abgelehnt.
Nach der Machtergreifung wurde Gottfried Feder zum Staatssekretär ernannt. Er nahm an Raumplanungen im Reichsgebiet teil und verdiente bis zu seinem Tod 1941 ein gutes Gehalt. Vom Finanzwesen hielt man ihn aber aus gutem Grund fern. Dorthin schickte man jemanden, der etwas von der Materie verstand und daher garantiert kein Nazi, sondern wohl eher ein kleiner Opportunist war. Sein Name lautete Horace Greeley Hjalmar Schacht, war deutsch-dänischer Herkunft, hatte eine liberale Vita, exzellente Kontakte nach England und war nebenbei ein bekanntes Mitglied einer Freimaurer-Loge. 1932 hatte er sich vorsorglich und gerade noch rechtzeitig in Bad Harzburg bei den Nationalsozialisten beliebt gemacht, nicht zuletzt, weil er die an die Segermächte zu leistenden Reparationen des Young-Plans aus ehrlicher Leidenschaft ablehnte.
Dieser Hjalmar Schacht, war als Reichsbankpräsident der Vater des Aufschwungs der 30er-Jahre. Anfang 1939 trat er wegen Differenzen mit Hitler von seinem Amt zurück, Hitler behielt ihn aber ohne Geschäftsbereich bis 1943 formal in der Regierung. 1944 wurde Schacht als Mitverschwörer des Putschversuchs vom 20. Juli 1944 im KZ Ravensbrück interniert. Churchill schimpfte über ihn, er sei einer jener “guten Deutschen”, die seinen Interessen nach dem Krieg im Weg stehen würden. 1946 landete er daher trotz Teilnahme an der Stauffenberg-Verschwörung vor dem Tribunal in Nürnberg, Das sprach ihn in sämtlichen Punkten frei, aber nach seiner Entlassung wurde er erneut verhaftet und von der Spruchkammer Ludwigsburg 1947 zu acht Jahren Arbeitslager verurteilt. In einerm erneuten Urteil 1948 wurde er dann als “Entlasteter” freigesprochen.
In der Nachkriegszeit wurde Schacht Mitglied der rechtsgerichteten “Gesellschaft für freie Publizistik” und trat als Redner bei der “Aktionsgemeinschaft unabhängiger Deutscher” auf, einer nationalen Sammlungspartei, die sich klar von der Programmatik der NSdAP abgrenzte.
@ Lilli
Das System beißt sich keineswegs in den Schwanz, wenn die Arbeitnehmer weniger Löhne bekommen. Ich will mal kurz erklären, warum.
Die Nachfrage einer Volkswirtschaft ist stark vereinfacht gesagt ihre in Privathand liegende Geldmenge. Sinken die Löhne, so bleibt die Geldmenge trotzdem gleich, das Geld wird ja nur anders verteilt.
Nehmen wir mal an, auf der ganzen Welt würden die Löhne aller Arbeiter sinken. Nehmen wir weiterhin an, dass das Geld nicht “einfach rumliegt”, sondern immer zirkuliert. Am Ende werde ich auch erzählen, warum diese Annahme zulässig ist. Also, die Löhne überall auf der Welt sinken.
1) Die Folge wäre, dass die Unternehmen erstmal billiger produzieren können. Das Geld wird nicht mehr und nicht weniger. Es sinken erstmal lediglich die Kosten der Unternehmen.
2) Das dadurch eingesparte Geld verschwindet ja nicht aus der Wirtschaft, sondern erhöht die Barmittel der Unternehmen. Das Unternehmen hat jetzt genau zwei Möglichkeiten, das Geld zu verwenden:
a) Für die Investition in neue Maschinen o.ä.
b) Für die Ausschüttung an die Eigentümer.
3) a) Angenommen, das Unternehmen kauft neue Maschinen. Dann verdient AEG zwar weniger Geld an seinen Waschmaschinen, aber durchaus mehr Geld an seinen Industriemaschinen. Da es AEG egal ist, womit sie das Geld verdient, gibt es hier kein Problem.
3) b) Angenommen, das Unternehmen schüttet das Geld an seine Besitzer aus. Dann kaufen zwar die Arbeitnehmer weniger Waschmaschinen, aber die Besitzer kaufen sich eine Yacht oder eine Villa mehr. Was die Volkswirtschaften an Waschmaschinen-Geldern verliert, bekommt sie als Yacht- oder Villen-Gelder wieder dazu verdient. Für die Unternehmer als Ganzes ist auch das kein Problem.
Im Falle 3b haben die Unternehmer insgesamt einen höheren Lebensstandard. Dafür werden im Fall 3a meistens die Kapazitäten erweitert. Mit zwei Maschinen kann ich insgesamt mehr produzieren, als mit einer.
Und an dieser Stelle wird’s jetzt etwas komplizierter. Hier kommt die Geldmengenformel der Zentralbank ins Spiel. Die Zentralbank ist in Europa eine staatliche Institution, die die Geldmenge steuert. Es gibt zwar Gerüchte, diese Bank wäre privat, die stimmen aber zumindest für Europa nicht. Die Zentralbank ist eine Institution, die dem Staat gehört, aber nicht auf Befehle der Regierung achten muss. Sie ist nur ihrem eigenen Gesetz der Währungsstabilität verpflichtet.
Nun hat die Zentralbank ein paar schicke Instrumente, um die Geldmenge in unserer Volkswirtschaft zu steuern. Die Kunst ist jetzt, die Geldmenge richtig zu steuern. Dafür gibt es eine schicke “Geldmengenformel”. Die besagt vereinfacht gesagt:
a) Wenn die Produktion wächst, dann drucke entsprechend neues Geld, damit die Leute Geld für die neuen Produkte haben. Wenn die Produktion fällt, dann ziehe Geld ein, damit die Preise nicht so sehr steigen.
b) Wenn jemand Geld verliert oder unters Kopfkissen legt, dann drucke dieses Geld nach. Wenn er es wieder findet und ausgiebt, ziehe eine entsprechende Geldmenge wieder ein.
Aus dieser Geldmengenformel ergibt sich dann auch was passiert, wenn die Unternehmen Geld in neue Maschinen investieren: Die Produktion steigt und die Zentralbank druckt neues Geld. Damit steigt insgesamt die Nachfrage in dieser Volkswirtschaft. Sie darf nicht zu viel drucken, sonst gibt es eine Inflation (Preisanstieg) und sie darf nicht zu wenig drucken, sonst gibts eine Deflation (Preisverfall, meist begleitet von steigender Arbeitslosigkeit). Es sollte sich gerade die Waage halten.
Aus der Geldmengenformel ergibt sich aber auch, warum wir vorhin annehmen konnten, dass keiner sein Geld “einfach rumliegen” lässt: Wenn sich einer das Geld unters Kopfkissen legt, fällt das volkswirtschaftlich nicht auf. Tun es aber Tausende, dann fällt es auf und auch die Zentralbank wird es merken, weil sie die Geldmenge der Banken recht gut im Blick hat. In diesem Fall druckt die Zentralbank das Geld, das jemand unters Kopfkissen legt, einfach nach und jemand anders gibt es aus. Volkswirtschaftlich wirkt das dann so, als würde kein Geld rumliegen.
Soweit mal die stark vereinfachte Darstellung der Zusammenhänge.
Résümée:
Durch niedrige Löhne sinkt keine Nachfrage. Das eingesparte Geld führt entweder zur Investition und damit langfristig zu einer steigenden Nachfrage. Oder es wird von den Eigentümern der Firmen verjubelt. In diesem Fall steigt der Lebensstandard der Unternehmer. In der Praxis findet eine Mischung aus beidem statt. Allerdings können auch höhere Löhne zu steigenden Investitionen führen, wenn Arbeiter ihr Geld produktiv anlegen. Das Konzept der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland oder auch das Konzept der Microkredite in Bangladesh, das 2006 den Friedensnobelpreis für Muhammad Yunus einbrachte, beruht in der Grundidee darauf, Arbeitnehmerlöhne produktiv anzulegen.