Erfolg von Migration soll jetzt gemessen werden

Von Totila Veckenstedt • 25. April 2008 • Kategorie: Nachrichten

Feindliche Übernahme

Nachdem es über Jahrzehnte überhaupt keinen Zweifel daran geben durfte, daß es sich bei der Einwanderung um eine ganz großartige Sache handele, so nach dem Motto „je fremdartiger umso besser“, stellt man möglicherweise nun ansatzweise fest, daß die „multikulturelle Bereicherung“ ganz eigene Wege geht. Nach Medienberichten vom 9. April 2008 wollen sich die Bundesländer jedenfalls nun auf einmal auf ein einheitliches “Integrationsmonitoring” einigen. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung Nordrhein-Westfalens und Berlins soll gemeinsam mit den unvermeidlichen Experten „eine einheitliche Definition des Merkmals Migrationshintergrund bzw. Zuwanderungsgeschichte” liefern. Denn, man muß dabei schon lachen, nach vier Jahrzehnten „Migrationsforschung“ stellt man plötzlich fest, daß grundsätzliche Daten fehlten.
„Im Nachhinein betrachtet”, so der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU), „hatte die Integrationsforschung schon oft eine gewisse Schlagseite. Es wurde mehr nach der deutschen Offenheit gegenüber den Zuwanderern gefragt als nach deren Erfolgsstrategien oder Einstellungen.” Das habe aber auch daran gelegen, so Laschet, „daß wir nicht gerade ausgestrahlt haben, Zuwanderer seien willkommen. Im Gegenteil. Die Botschaft lautete: wenn ihr zurückgeht, bekommt ihr eine Prämie.”

Die Daten sollen zeigen, wer mit welchem Erfolg einwandert, welche Bildungskarrieren eingeschlagen werden, wer einen Arbeitsplatz hat, und ob es zwischen jungen und alten Migranten Unterschiede gibt. Laschet gibt sich überzeugt, daß Einbürgerung doch am Ende, nicht am Anfang des Integrationsprozesses steht, wie das Unionskollege Roland Koch sieht. „Wenn jemand eingebürgert ist”, glaubt Laschet, „weichen seine Werte kaum von denen der Herkunftsdeutschen ab.”

Unglaublich eigentlich, was Typen wie Laschet in der BRD seit einem Menschenalter so alles von sich geben können, ohne daß ihm die „mündigen Bürger“ auf den Kopf steigen. Die hat man aus gutem Grunde niemals gefragt, ob sie sich denn überhaupt „kulturell bereichern“ lassen wollen.
Ganz gleich, was bei diesem “Integrationsmonitoring” herauskommen wird, ganz gleich wie katastrophal die Ergebnisse auch ausfallen mögen, den „mündigen Bürgern“ wird man die Masseneinwanderung von ethnisch wie kulturell inkompatiblen Unterschicht-Ausländern auch weiterhin als „Bereicherung“ verkaufen, obwohl dadurch ganz offenkundig die Lebensqualität der Einheimischen immer mehr beeinträchtigt wird.

Laschet ganz in seinem Element

Wer darüber Anschauungsmaterial benötigt, kann sich dieses ganz leicht besorgen. Ein Blick in die Hartz IV-, die Sozialhilfe-, die Kriminalitäts- und die Schulerfolgsstatistiken reicht völlig aus. Letztere würden u.a. auch dokumentieren, wie tief die Standards in der BRD schon gesenkt wurden, um noch dem letzten zugewanderten Trottel einen Hauptschulabschluß zu ermöglichen. Und selbst das hat bei vielen nichts genützt.

Diese Sorte Zuwanderer, die die Etablierten ins Land holten und weiterhin hineinlassen, waren tatsächlich zu keinem Zeitpunkt willkommen. Und davon, daß die früheren Gastarbeiter dauerhaft bleiben sollten, war lange Zeit auch nicht die Rede. Heute ist man natürlich schon weiter, da kommt es gar nicht mehr darauf an, daß der Zuwanderer arbeitet, sondern daß er uns „kulturell bereichert“.

Auch wenn das von den etablierten Übeltätern natürlich nicht zu erwarten ist, müßte nicht der Erfolg der Masseneinwanderung gemessen werden, den es ohnehin nicht gibt, sondern eher der deutlich sichtbare Mißerfolg.

Dieser allerdings läßt sich schon jetzt zumindest teilweise mit Zahlen belegen. So beziffert eine Analyse der nicht gerade inländerfreundlichen „Bertelsmann Stiftung“ die gesellschaftlichen Kosten der fehlgeschlagenen Integration mit 16 Milliarden Euro jährlich. Unberücksichtigt blieben dabei natürlich die Schäden und Folgenkosten durch Ausländerkriminalität usw.

Wes Geistes Kind ein Armin Laschet ist (und mit ihm viele auch in der CDU) verdeutlicht gewiß die Aussage, daß wenn jemand eingebürgert sei, dessen Werte kaum von den Herkunftsdeutschen abwichen.
Früher nannte man eine solche Type wie Laschet einen vaterlandslosen Gesellen. Als ob ein Stück bedrucktes Papier aus einem moslemischen Türken, der lediglich seinen Wohnort hierher verlegt hat, um vom Sozialstaat zu profitieren, einen Deutschen machen könnte? Und welche Werte hätte denn die realexistierende BRD zu vermitteln? Daß für BRD-Bürger Herkunft, Heimat, Nation, Sprache und Kultur keine Rolle mehr spielen dürfen? Da werden die Türken wohl lieber Türken bleiben und weiterhin die „feindliche Übernahme“ betreiben, als sich in diese „Wertelosigkeitsgemeinschaft“ zu „integrieren“. Laschet und Konsorten werden sie dabei auch künftig gewähren lassen, ganz gleich zu welchem Ergebnis das “Integrationsmonitoring” kommen mag.

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