Afghanistan: “The Germans to the front!”
Von Hans Kohlhase • 7. März 2008 • Kategorie: Aktuell
Angesichts der Tatsache, daß sich die Merkel-Regierung nach außen hin noch gegen eine Ausweitung des Afghanistan-Mandats des Bundestages ausspricht, werden nun hinter den Kulissen alle Register gezogen, eine Situation zu beschwören, mittels derer die BRD noch tiefer in eine vom Volk abgelehnte Kriegsbeteiligung hineingezwunen werden kann. Besonders hilfreich für die USA sind hier natürlich die bundesdeutschen Halbamerikaner, deren Loyalität gegenüber der BRD wohl eher praktischer Natur ist. So berichtet “Spiegel Online” am 7. März 2008 von einem Abendessen in der bundesdeutschen Botschaft in Washington, an dem der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger teilnahm, um, wie es im “Spiegel” hieß seinen “ehemaligen Landsleuten” in Gewissen zu reden.
Und es spricht natürlich Bände, daß das, was eigentlich an den Anfang des Artikels gehört hätte, ganz am Ende zu lesen war, nämlich daß die bundesdeutschen Diplomaten aufmerksam zuhörten und anschließend im nichtoffiziellen Teil des Abendessens ein “ranghoher Mitarbeiter” Verständnis für die amerikanische Position äußerte. Sein Alltagsgeschäft sei es zwar, den deutschen Beitrag beim Wiederaufbau Afghanistans und den Bundeswehreinsatz im befriedeten Norden des Landes zu verteidigen. Aber diese Position sei nicht mehr lange haltbar: “Gemessen an dem, was die Amerikaner leisten, ist unser deutscher Beitrag lächerlich.”
Bei solchem Personal, das der eigenen Regierung wohl bei jeder passenden Gelegenheit in den Rücken fällt, braucht man sich natürlich auch nicht zu wundern, daß die US-Amerikaner in ihren Forderungen immer frecher auftreten, denn steter Tropfen höhlt ja den Stein.
Was der “ranghohe Mitarbeiter” mitteilte, ist natürlich eine Frage des jeweiligen Standpunkts. Nur ein deutscher Standpunkt kann das natürlich nicht sein. Wenn man bedenkt, daß es sich bei allen derzeitigen kriegerischen Unternehmungen der angeblichen Schutzmacht der sogenannten freien Welt um Kolonialkriege handelt und den sogenannten Verbündeten die Rolle der Hilfstruppen- und Kanonenfutterlieferanten zugedacht ist, dann ist jeder einzelne deutsche Soldat, der dafür seine Haut zu Markte tragen soll, einer zuviel.

Was die US-Amerikaner ganz aktuell von der Bundesregierung wünschen, hatten diese vor einigen Wochen mitgeteilt: Der US-Kriegsminister Robert Gates hatte Bundeskriegsminister Franz Josef Jung (CDU) gebeten, das jetzige Bundestagsmandat für den Afghanistan-Einsatz abzuändern, das der Bundeswehr nur die Entsendung von maximal 3.500 Soldaten in den weniger gefährlichen Norden Afghanistans erlaubt.Ganz konkret verlangte Gates von der BRD, daß die Bundeswehr im Herbst jene 3.200 US-Soldaten ablösen soll, die das Pentagon gerade als Verstärkung nach Südafghanistan verlegt hatte, um die dort erwartete Taliban-Frühjahrsoffensive abzuwehren. Das bedeutet, daß entweder die schon jetzt im Norden Afghanistans stationierten Bundeswehrsoldaten komplett in den Süden verlegt werden müßten, oder aber eine entsprechende Zahl zusätzlich zum Sterben nach Afghanistan geschickt werden müßte.
Dabei sollte jedermann klar sein, daß in Afghanistan weder die Freiheit des deutschen Volkes verteidigt wird, noch sonstige Interessen den Tod unserer Soldaten rechtfertigten. Tatsächlich ist in Afghanistan nichts weiter zu gewinnen als der Tod. Die Taliban, Steinzeitislamisten der übelsten Sorte, beherrschen bereits wieder mindestens zehn Prozent des Territoriums. Das konnten die USA und ihre Hilfstruppen trotz ihrer gewaltigen technischen Überlegenheit bisher nicht verhindern. Immerhin sind zur Zeit im Rahmen der ISAF („International Security Assistance Force“), die der Nato unterstellt ist, 41.000 Mann im Einsatz, davon 14.000 US-Amerikaner. Zusätzlich befinden sich weitere 13.000 US-Soldaten im Rahmen der sogenannten Anti-Terror-Operation „Enduring Freedom“ im Einsatz.
Zusammenfassend kann man sagen, daß die USA, die ganz genau wissen, daß man diesen Partisanenkrieg nicht mit den bisher angewendeten Mitteln gewinnen kann, nach Möglichkeit ihre Truppen aus Afghanistan abziehen und durch dumme Deutsche ersetzen wollen. Diese sollen dann quasi als Ausputzer die Suppe auslöffeln, die die USA großfressig wie immer eingebrockt haben. Dann würde man auch so tief in dem ganzen Schlamassel stecken, daß man so ohne weiteres dort nicht mehr herauskäme. Und das ist der tiefere Sinn: die Bundeswehr soll ohne Rückzugsmöglichkeit immer weiter in die militärischen Abenteuer der USA verstrickt werden, um so vollendete Tatsachen zu schaffen.

Diesbezüglich ist es natürlich interessant, daß sich gestern in Washington Hillary Clinton in einem Washingtoner Hotel mit einem Dutzend ranghoher US-Militärs traf, um ihre Sicherheitspolitik als mögliche US-Präsidentin zu beraten. Mit dabei war auch der ehemalige US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Richard Holbrooke, der als Anwärter für das Amt des Außenministers in einer Clinton-Regierung gilt. Dazu schrieb der “Spiegel”: “Die Runde war sich einig, daß der Krieg in Afghanistan gewonnen werden müsse. Dies sei nur durch verstärkten zivilen Aufbau und eine gleichzeitige Aufstockung der alliierten Truppen möglich, sagte Clinton nach dem Treffen. Alle europäischen Verbündeten müßten sich an dieser Aufstockung beteiligen. Es wurde deutlich: Die multilaterale Strategie der Demokraten hat ihren Preis. Die Zeit eines weitgehenden europäischen Beiseitestehens im Anti-Terrorkampf geht zu Ende.”
Abgesehen einmal davon, daß von einem Beiseitestehen der Europäer eben leider nicht gesprochen werden kann, ist es ganz gleich, wer von den kandidierenden Schießbudenfiguren demnächst US-Präsident spielen darf - der miltitärische Komplex ist wohl fest entschlossen, auch weiterhin seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen.
Übrigens sollte auch nicht vergessen werden, daß es Henry Kissinger war, der während des Vietnamkrieges seinem Präsidenten Richard Nixon den Abwurf einer Atombombe auf Hanoi empfahl. Derselbe feine Herr Massenvernichter ist heute Berater des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain.

Alle Welt hat nichts besseres zu tun, als ständig auf irgendwelchen Rechten herumzupochen…….
allerdings nur auf solchen, die einem selbst genehm sind.
Das Völkerrecht scheint nicht dazuzugehören, denn wenn man eben dieses auch als “Normalbürger” ordentlich studieren würde, sollte einem jeden klar werden, daß im Grunde nichts verbotener sein kann, als eine rechtswidrig geschaffene Truppe, wie die Bundeswehr in einem solchen Krieg einzusetzen.
Ist euch schon einmal aufgefallen, daß die Deutschen als einziges Volk der Welt keine wirkliche Staatsangehörigkeit besitzen?
Auf jedem Ausweis steht unter “Staatsangehörigkeit” die Bezeichnung des Landes, aus welchem der Betreffende stammt. Zum Beispiel “Franlreich” oder “Türkei” oder “Schweden”……..Jeder Deutsche hat ein ADJEKTIV an jener Stelle stehen, nämlich…..”deutsch”
ES GIBT KEINE STAATSANGEHÖRIGKEIT ZUR BRD!!!!
Ja, richtig, es folgt die “alte Reichsleiher”…….
Wenn die Alliierten von “deutsch” sprechen, dann meinen die NICHT die BRD, sondern schwarz-weiß-rot.
Das weiß man aber nur, wenn man die 28 Seiten umfassenden Begründungen des Bundesverfassungsgerichtsurteils bezüglich des Weiterbestehens des Deutschen Reiches von 1973 zumindest EINMAL gelesen hat….(und wer tut das schon?) UND sich in Sachen Völkerrecht die Mühe macht, mal nachzublättern.
Demnach nämlich bleibt nur eines: Kein Deutscher ist Staatsangehöriger der BRD, sondern Staatsangehöriger des Deutschen Reiches, ob er will oder nicht! Das hieße aber auch, daß die BRD keine Verfügungsgewalt über Angehörige des Deutschen Reiches haben kann und darf, denn die BRD ist kein Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches…..punktum.
Also lebe ich selbst, zum Beispiel, als Teil des Deutschen Volkes de facto noch immer mit 53 Staaten dieses Planeten in einem latenten Kriegszustand…..Waffenstillstand ist eine Phase des Krieges, und einen
Friedensvertrag gibt es bis heute NICHT!! Wird es auch so schnell nicht geben, denn die BRD hat im Namen des Reiches keine Verträge zu schließen, das Reich selbst aber ist nicht handlungsfähig!
Um Deutsche in einen “ordentlichen” Krieg zu berufen, müssten die Alliierten uns unser Reich mitsamt der Verfassung von 1919 zurückgeben…..UND DAS MACHEN DIE NICHT, damit würden sie sich selbst ganz gewaltig ins Bein schneiden, denn kein SOUVERÄNER Deutscher Staat würde sich zu so etwas zwingen lassen, man könnte und dürfte ihn auch nicht zwingen ( rein rechtlich gesehen )
Also marschiert jeder Bundeswehrsoldat FREIWILLIG als Söldner durch die Welt und ist und bleibt ein Reichsbürger!!!! Fertig, da gibts nichts anderes!!
DAS sind die Hintergründe, die hierzulande keine Sau kennt und kennen will und DAS muß mal geändert werden.
So viele aber haben daheim nicht einmal ein ordentliches Bücherregal, woher sollen die das wissen?
Das neueste Handy und Geistesmist, wie der,der aus der elenden Glotze kommt, der Discobesuch und cooooool sein ist ja wichtiger…….
Sollte man es vermögen, dem verblödeten Deutschen klarzumachen, daß er seit so langer Zeit betrogen wird, könnte er auch eine eigene Meinung entwickeln und der Fluch wäre gebrochen……..
@ Deja
Dass die BRD nicht souverän ist, lässt sich ganz klar sehen, das stimmt. Auch, dass die deutsche Staatsangehörigkeit sich auf das Reich bezieht, ist insoweit richtig. Solange es noch den Ost-West-Gegensatz gab, hat die BRD auch immer selbst darauf gepocht. Aber dass bei anderen immer der Staatsname unter Staatsangehörigkeit stünde? Also bei den Briten steht nicht “Great Britain” oder meinetwegen “United Kingdom”, sondern “British Citizen”. Auch halte ich die Sache, dass die BRD seit 1990 erloschen sei und die Bundeswehr somit etwas wie “Freischärler”, für überinterpretiert. Da sind sich wohl Juristen selber nicht einig.
Dass die BRD deswegen, weil sie nicht souverän ist, sich zu solchen Einsätzen erpressen lässt, wird wohl so sein.
Die Frage ist doch: Was machen wir daraus? Recht wird immer von den jeweils Mächtigen zu ihren Gunsten interpretiert. Also müssen wir entweder abwarten bis die derzeit Mächtigen nicht mehr mächtig sind, oder gegen sie vorgehen. Wobei dann auch die Feindstaatenklauseln zu beachten sind, die jedem Gegner des Reiches von 1945 bis heute das Recht zur Intervention verleihen.
Also konkreter: Wie?
PS: Zu dem Artikel konkret: Dass sich die Bundesregierung noch ziert, ist meines Erachtens nur Schau für die Öffentlichkeit. Sie wird im Endeffekt das tun, was die Amis wollen. Erstens weil die BRD nicht voll souverän ist, zweitens will Angela doch Dabbeljuh nicht erzürnen. Dann würde sie doch die US- und Israel-hörige Springerpresse nicht mehr hinter sich haben.