Jugendarrest überfüllt: Bewährungsstrafen für Intensivtäter

Von Totila Veckenstedt • 2. März 2008 • Kategorie: Nachrichten

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Nachdem das Thema Ausländer-Jugendgewalt wieder aus dem Verkehr gezogen wurde, und zwar nicht etwa, weil man das Problem gelöst hätte, sondern weil man es wie ehedem von etablierter Seite totschweigt, verharmlost und relativiert, wird Otto-Normal-Bürger wieder einmal veralbert.
Denn nach all den vielen Sprüchen während des Hessenwahlkampfes, dem Heucheln von Verständnis für die drangsalierten Opfer der Gewalt ausländischer Jugendlicher, ging etwas aus einigen wenigen Medienberichten hervor, was den Normalgebliebenen sicher kaum schmecken dürfte.
Denn es ist nicht etwa ein Scherz, daß in Berlin der Jugendarrest überfüllt ist und deswegen 323 Straftäter abgewiesen wurden, sondern bittere Realität eines untergehenden Gemeinwesens, wo sich offenbar nur noch die ganz dummen Deutschen an Recht und Gesetz halten.

So sind im Berliner Jugendarrest im vergangenen Jahr wegen nicht ausreichender Belegungskapazitäten 323 junge Straftäter vorerst abgewiesen worden. Wie Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte, kamen 2007 insgesamt 1.457 Delinquenten in den Arrestvollzug. Zunächst Abgewiesene seien aufgefordert worden, sich am folgenden Tag erneut zu stellen. War auch beim zweiten Versuch keine Aufnahme möglich, erhielten die Betreffenden der Justizsenatorin zufolge eine verbindliche Aufnahmezusage für den nächsten Tag.

Die Senatorin kündigte einen Ausbau der Kapazitäten im Jugendarrest an. Sie habe mit dem Leiter der Jugendarrestanstalt und dem Berliner Immobilienmanagement Kontakt aufgenommen, um Standorte für die Errichtung neuer Jugendarrestplätze zu prüfen. Die derzeit einzige Jugendarrestanstalt Berlins befindet sich mit 35 Plätzen in Lichtenrade. Zur Not können maximal 45 Personen untergebracht werden.

Wie heißt es doch so schön, jeder macht sich selbst lächerlich, so gut er kann. Man mag das alles schon nicht mehr glauben. Und manch einer wird das für Realsatire halten. Angesichts dieser Unglaublichkeiten braucht sich natürlich niemand zu wundern, daß gerade die jugendlichen Ausländer nicht mehr den geringsten Respekt vor Justiz, Polizei und Behörden haben und auf uns Deutsche spucken.

Und das hat nicht irgendwer zu verantworten, sondern die etablierten Versager ganz allein. Ein Narr, der denen bei Wahlen noch seine Stimme als Legitimation hinterher wirft.
Aber ganz offensichtlich, das zeigen die letzten Landtagswahlen, darf eine politische Zurechnungsfähigkeit des ach so „mündigen Bürgers“ ohnehin nicht mehr vorausgesetzt werden. Dieser „mündige Bürger“, der sich mit seiner Stimmabgabe noch artig dafür bedankt, daß ihn die Etablierten fortwährend in den Hintern treten, hat es auch keinesfalls besser verdient!

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